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Seelze Fusion zweier Vereine hat sich für Sportler gelohnt
Umland Seelze Fusion zweier Vereine hat sich für Sportler gelohnt
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19:59 18.04.2019
Die Teilnehmer von Nippon Lohnde freuen sich über den Erfolg: Heinz Hoffmann (vorn von links), Martina Jäger, Lea Schumann und Michael Schumann sowie Liam Schwidunski (hintere Reihe von links), Tjark Schumann, Zoe Schumann, Amalia Schwidunski, Karwan Bapir, Savio Ippolito, Cayden Skrziszowski und Ecrin Uckun. Quelle: privat
Lohnde/Seelze

Der Zusammenschluss des Taekwondo-Vereins Dojang Seelze mit dem Judoverein Nippon Lohnde ist ein Erfolg. „Unsere Mitgliederzahl ist von 44 auf 68 gestiegen“, sagt Heinz Hoffmann, Vorsitzender des Judovereins, der mit der Fusion sein Angebot erweitert hat und neben Judo seit Anfang vergangenen Jahres auch Taekwondo und F.I.S.T. (Freies Individuelles Selbstverteidungs-Training) im Programm hat. Das Dojang Seelze, das neben Taekwondo als Kampfkunst und Kampfsport auch Selbstverteidigung übt, war zuvor ein Ableger des Budo-Clubs Minden.„Das hat sich etabliert“, zieht Hoffmann eine Zwischenbilanz über die Ausweitung der Aktivitäten des zuvor reinen Judovereins. Gerade Kinder nähmen die neuen Angebote im Bereich Selbstverteidigung gut an. Der Verein sei jetzt deutlich vielseitiger, wenn auch nur wenige Sportler das komplette Programm nutzen würden.

Profitieren würden aber alle: Die Judoka könnten sich auch mal an Schlägen und Tritten versuchen, und die Selbstverteidigung Trainierenden hätten die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung ihre Fähigkeiten im Bodenkampf auszubauen. Dies könne alles flexibel kombiniert werden. „Wir bieten für kleines Geld recht viel“, ist der Vorsitzende zufrieden. Erwachsene zahlten lediglich 9,50 Euro, Kinder 8 Euro und Familien 15 Euro, unabhängig von der Anzahl der Familienmitglieder. Mitmachen könne im Prinzip jeder. „Aber wenn jemand rechts und links nicht auseinander halten kann, oder spezielle Ninja-Techniken erlernen möchte, schicken wir ihn nochmal auf die geistige Weide“, nennt der Vorsitzende Gründe, warum Interessenten nicht immer sofort aufgenommen werden.

Dank erfolgreicher Wettkampfaktivitäten der Neuzugänge gebe es jetzt für Kinder Idole innerhalb des Vereins. Zuletzt hatte ein Team von Nippon Lohnde beim 23. Thora Shiai in Bad Zwischenahn punkten können. „Das Turnier ist sicherlich eine sehr renommierte und qualitativ beeindruckende Kampfsportveranstaltung in Norddeutschland“, sagt Michael Schumann, Spartenleiter für Taekwondo und F.I.S.T. in Lohnde. Insgesamt hätten sich 249 Sportler in diversen Disziplinen gemessen. Lea Schumann ging für Lohnde als amtierende Deutsche Meisterin der Internationalen Budofederation an den Start und konnte in der Kategorie Formen den Sieg für sich verbuchen, nachdem sie in diesem Jahr bereits bei den Belgischen Internationalen Meisterschaften die Silbermedaille gewonnen hatte. Die Mannschaft Nippon 3 mit Lea Schumann, Martina Jäger, Heinz Hoffmann und Michael Schumann erkämpfte sich bei den Erwachsenen den ersten Platz und damit die Niedersachenmeisterschaft des Verbandes European F.I.S.T. Division. Erstmals starteten auch die Kinder der noch jungen F.I.S.T. Gruppe bei einen Turnier an den Start. Für ihre Leistungen ernteten Zoe Schumann, Tjark Schumann, Karwan Bapir und Ecrin Uckun (alle Nippon 1) sowie Nippon Lohnde 2 mit Amalia Schwidunski, Liam Schwidunski, Cayden Skrziszowski und Savio Ipolito viel Anerkennung.

Hoffmann ist wichtig, dass der Verein auch viel gemeinsam unternimmt. „Wir pflegen nicht nur Kampfkunst, sondern auch ein soziales Miteinander. Der Verein, der nächstes Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, präsentiert sich am Sonnabend, 18. Mai, mit drei Vorführungen auf der Seelzer Familienmesse.

Von Thomas Tschörner

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