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Seelze Hannoverscher Straße: Erster Bauabschnitt wird eher fertig
Umland Seelze

Seelze: Hannoverscher Straße: Erster Bauabschnitt wird eher fertig

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18:20 09.08.2019
An der Kreuzung Schillerstraße/Hannoversche Straße lässt sich der Baufortschritt besonders gut beobachten. Quelle: Patricia Chadde
Seelze

Die Hannoversche Straße, Hauptverkehrsader im Seelzer Stadtkern, ist derzeit wegen Straßenbauarbeiten zwischen Schillerstraße und Göxer/Garbsener Landstraße (L 390) für den Autoverkehr gesperrt. Die Arbeiten gehen zwar gut voran, dennoch haben Verkehrsteilnehmer und Anlieger damit zu kämpfen.

Leichte Änderung des Bauablaufs

Am Donnerstag gab die Region Hannover bekannt, dass sich eine leichte Änderungen im Bauablauf ergeben hat. „Aus Rücksichtnahme auf die Anlieger werden wir den ersten Bauabschnitt (von L 390 bis Schillerstraße) vor Beginn des zweiten Bauabschnitts schon komplett fertigstellen. Die Asphaltdeckschicht wird somit nicht für beide Bauabschnitte in einem Zug am Ende der Baumaßnahme eingebaut, sondern für jeden einzeln“, teilte Regionssprecher Klaus Abelmann mit. Der erste Abschnitt hat die Asphaltbinderschicht bereits erhalten. Von Dienstag, 13., bis Freitag, 16. August, wird die Gussasphaltgosse eingesetzt. Am Montag, 19. August, soll dann die Asphaltdeckschicht aufgebracht werden. Ist diese ausgekühlt – das dauert etwa einen Tag –, wird der erste Bauabschnitt wieder für den Autoverkehr freigegeben. Lediglich die Markierung wird am Ende der Baumaßnahme über beide Bauabschnitte aufgetragen, was aber keine Vollsperrung mehr zur Folge hat.

Selbst gestaltete Hinweisschilder oder gleich ein Baustellenschaufenster spiegeln die Verkehrssituation in der Stadtmitte von Seelze wider.

Sperrung bereitet Probleme

Trotz des guten Vorankommens bereitet die Straßensperrung Probleme. Einzelhändler und Gastronomen einerseits spüren die gesunkene Kundenfrequenz, Lieferanten andererseits haben manche Herausforderung aufgrund der ungewohnten Streckenführung zu bewältigen. Wer seine Schulbücher im Schreibwarengeschäft abholt, muss das schwere Paket ein gutes Stück tragen, falls er mit dem Auto unterwegs ist und nur in einiger Entfernung parken kann. Da sind Radfahrer und Fußgänger flexibler und können ihr Ziel in der Ortsmitte leichter ansteuern. Wer dagegen auf einen Rollator angewiesen ist, kämpft mit ungewohnten Bordsteinkantenhöhen.

Cafébesucher lassen sich von Baustelle nicht stören

Die Tische vor dem Restaurant Flügels und dem Eiscafé an der Hannoverschen Straße sind gut besetzt. Dennoch fehlen die Kunden, die sonst schnell mal mit dem Auto kommen, um sich ein Eis oder Mittagessen abzuholen. Die Geschäftsleute rechnen mit leichten Umsatzeinbußen, entwickeln aber Fantasie, um Kunden auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. So ziehen Flatterband und orange-weiße Absperrhütchen, die einem Schaufenstergestalter als Inspiration dienten, die Blicke auf sich. Der Optiker hat gleich noch ein Aktionsangebot für Kunden entwickelt. Die Stadt informiert außerdem regelmäßig mit einer Baustellenzeitung über das Gesprächsthema Nummer eins in der Stadt.

Marienstraße: Anlieger wünschen sich längere Parkmöglichkeiten

Die Anlieger der Marienstraße haben dagegen andere Probleme: Wegen der Umleitung müssen sie gerade viel Durchgangsverkehr verkraften. Dass sie aber selbst nachts die ausgewiesenen Parkflächen nur für zwei Stunden nutzen dürfen, finden viele Autobesitzer ungerecht. Sie wünschen sich von der Stadt eine Nachbesserung.

Von Patricia Chadde

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