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Seelze Ausstellung wird dauernd ergänzt
Umland Seelze Ausstellung wird dauernd ergänzt
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00:17 08.02.2019
Horst Henze (von links), Erika Turek und Norbert Saul präsentieren das neue Plakat. Quelle: Sandra Remmer
Seelze

Die Ideen gehen Erika Turek nicht aus. Als neueste Errungenschaft ergänzt eine Vitrine mit Schulutensilien aus dem vergangenen Jahrhundert die aktuelle Dauerausstellung „Schule im Wandel der Jahrhunderte – die Entwicklung der Seelzer Dorfschulen“. Seit dem Umzug des Heimatmuseums von Letter in den Alten Krug nach Seelze ist die Ausstellung am neuen Standort zu sehen und hat schon zahlreiche Besucher in ihren Bann gezogen. Doch ein Wiederkommen lohnt sich in jedem Fall, denn bei der Schulausstellung handelt es sich nicht um eine statische Ausstellung. „Um der Fülle der Themen und des Materials gerecht zu werden verändert sich die Ausstellung fließend und bleibt so für die Besucher bis zum Ausstellungsende attraktiv“, sagt Erika Turek, die sich gemeinsam mit Horst Henze, Stadtarchivar Norbert Saul, sowie Evelyn und Hans-Jürgen Gorsler verantwortlich für die Organisation der Ausstellung zeigt.

Mehr als 1200 Schulbücher stehen in den Regalen im Heimatmuseum. Quelle: Sandra Remmer

Mit einem neuen Plakat und einen neuem Flyer wollen die Organisatoren die künftigen Besucher auf die Neuerungen aufmerksam machen. Beworben wird die Dauerausstellung nun nicht mehr nur in Seelze, sondern in der gesamten Region Hannover. Zu den aktuellen Neuheiten gehört beispielsweise auch ein Vitrinenschrank, der den Namen Schulkrams trägt. Darin gezeigt sind zum Beispiel Schulranzen, die aus den frühen Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts stammen, Griffelkästen, Rechenmaschinen, historische Brotdosen und alte Schulhefte. „Die meisten Ausstellungstücke finden sich bei den alten Landwirten, irgendwo auf dem Dachboden einer alten Scheune“, verrät Horst Henze. So können die Besucher unter anderem bestaunen, wie die Schüler 1860 Schönschreiben geübt haben. Ergänzt werden die Artefakte durch Lesemappen mit Schulerinnerungen, Geschichten über Ausflüge und Klassenfahrten und historische Fotomappen. Außerdem gibt es einen Büchertisch, auf dem alte Schulbücher zum Durchblättern einladen. Darunter befindet sich auch ein Atlas aus dem Jahr 1913. „Bei uns dürfen die Dinge angefasst werden“, erklärt Norbert Saul. Um es den Besuchern zu erleichtern soll ein großer Bilderrahmen am Eingang der Dauerausstellung künftig darüber informieren, was neu ist.

Als erfolgreich hat sich auch das sogenannte Erzählcafé bewährt. Rund 30 Gäste haben sich dabei einen regen Austausch ihrer Erinnerungen an die Schulzeit gegeben und dabei so manche Anekdote erzählt. Das nächste Erzählcafé am Sonntag, 24.Februar, wird sich mit dem Thema Hauswirtschaft und Nadelarbeit befassen. Am Sonntag, 17.März, geht es beim Erzählcafé dann um das Thema Auswendig lernen. Aktuelle Neuigkeiten aus dem Heimatmuseum und vom Museumsverein finden sich stets auch unter heimatmuseum-seelze.de.

Von Sandra Remmer

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