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Seelze Kinder präsentieren Ergebnisse ihres Sommerkunstcamps
Umland Seelze

Seelze: Kinder präsentieren Ergebnisse beim Sommerkunstcamp in Lohnde

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14:39 11.08.2019
19 Mädchen und Jungen haben am Sommerkunstcamp teilgenommen. Quelle: Privat
Lohnde

Wer in den vergangenen vier Tagen das Gelände rund um das Pfadfinderhaus an der Lohnder Straße betreten hat, hat sich in eine andere Welt begeben. Im Mittelpunkt des sechsten Sommerkunstcamps der Stadt standen die imaginären Planeten Etnos und sein Nachbar Elektrolytus. Aufgabe der 19 teilnehmenden Kinder zwischen acht und zwölf Jahren: Entwickelt eine Ausstellung für den Planeten Etnos, denn ein geheimnisvoller Professor plant dort ein intergalaktisches, temporäres Museum – wie eine Expo im Weltraum. Am Sonnabend kamen mehr als 50 Eltern und Großeltern zum Pfadfinderhaus, um die Ergebnisse der Kinder zu bewundern.

Geschichte setzt den Rahmen

„Wir denken uns immer eine Geschichte aus, die dann mit Leben gefüllt wird“, erzählt Irene Cholewinski vom Kulturbüro der Stadt Seelze. Sie organisierte das Camp und hatte als handwerklich-künstlerische Unterstützer den Maler, Grafiker und Objektkünstler Uwe Albert sowie die Tischlerin Janette Zieger aus Magdeburg an ihrer Seite. Als Standort für das Camp hatte Cholewinski in diesem Jahr erstmals das Gelände neben dem Pfadfinderhaus ausgewählt. Das hat sich als praktisch erwiesen, weil die Kinder dort auch sämtliche sanitären Anlagen benutzen durften.

Am Anfang war nur Schrott

Zu Beginn des Sommerkunstcamps standen am Dienstag eine Idee und ein riesiger Haufen Metallschrott. Alle Rathausmitarbeiter hatten fleißig ausgemistet, um den Kindern genügend Material zur Verfügung stellen zu können. „Der Haufen aus alten Toastern, Staubsaugern, Festplatten, Fernsehern, Föns, Kaffeemaschinen und vielem mehr wurde täglich kleiner. Die Kinder haben mit Hingabe und Freude die einzelnen Teile auseinandergeschraubt“, sagte Cholewinski. Nach dem Motto „aus alt mach neu“ haben sie aus den einzelnen Teilen fantasievolle neue Dinge kreiert. Mithilfe einer Blechdose, einer Kaffeekanne und etwas Farbe porträtierte die achtjährige Leyla auf diese Art kurzerhand ihren Opa.

Roboter ist noch namenlos

Als gemeinschaftliches Projekt gestalteten die Kinder mit Unterstützung von Albert einen mehr als einen Meter hohen Roboter. Während Albert das Gerüst als Vorlage gebaut hatte, füllten die Kinder es mit Leben. Timons Leidenschaft für Kupfer – in mühevoller Kleinarbeit entfernte der Grundschüler Kupferdrähte aus Laufwerken – sorgte am Ende dafür, dass der Roboter blinkende Augen erhielt. Als Füße dienen zwei Staubsaugerdüsen. Wenngleich der Roboter derzeit noch namenlos ist, einen neuen Standort hat er schon gefunden. „Als Dank und Erinnerung bleibt er hier bei den Pfadfindern“, sagte Cholewinski. Dass es ein siebtes Sommerkunstcamp im nächsten Jahr geben soll, ist so gut wie sicher. Einzig darüber, wo das bunte Zirkuszelt dann aufgebaut wird, muss noch beraten und entschieden werden.

Von Sandra Remmer

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