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Seelze Modelleisenbahner stellen ihre Anlagen im GBG in Letter aus
Umland Seelze Modelleisenbahner stellen ihre Anlagen im GBG in Letter aus
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00:18 27.02.2019
Rainer Böhnke war verantwortlich für fahrende Fahrzeuge. Quelle: Heike Baake
Letter

Züge – wohin das Auge reicht. Sie schängeln sich durch Berglandschaften, über Brücken, durch Tunnel, stoppen an Bahnhöfen, transportieren Güter. Am Wochenende glichen die Räume im Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) in Letter dem Miniatur-Wunderland in der Hamburger Speicherstadt. Auf weniger Quadratmetern sind ganze Landschaften entstanden, inklusive kleiner Autounfälle, Schilder und Kirchen. Aufgebaut hat sie der Verein Modell-Eisenbahn-Freunde-Hannover-Land aus Langreder, der zu seiner jährlichen Ausstellung geladen hatte.

Die Ausstellung bietet den Besuchern viel zum Schauen und Staunen. Die Miniaturlandschaften laden auch zum Träumen ein und entführen die Besucher auch nach Skandinavien und Amerika.

Bis zu zwei Mal im Jahr stellen die mittlerweile 15 Mitglieder ihre Landschaften und Schienennetze zusammen. Neben den wöchentlichen Treffen sei das für die Vereinsmitglieder eine gute Gelegenheit, ihre Anlagen zu präsentieren, sagt der Vorsitzender Eckhard Theel aus Seelze-Süd. Er hatte einen kurzen Weg. „Die Räumlichkeiten eignen sich hervorragend, hier haben wir genügend Platz“, freut er sich. Der Verein baue Module, die bis zu anderthalb Meter lang sind und je nach verfügbarer Ausstellungsfläche unterschiedlich zusammengestellt werden. „Für die Besucher ergibt sich dadurch immer eine andere Perspektive“, sagt Theel.

Landschaften sind nachgebaut

Ganz unterschiedliche Anlagen sind in Letter zu sehen. Die Modelleisenbahnliebhaber bleiben davor stehen und fachsimpeln: Da schlängeln sich Züge durch Täler, über Brücken und durch Tunnel. Ihre Fahrt führt über das nachgebaute Kreisviadukt von Brusio im Schweizer Graubünden, über den benachbarten Bahnhof Muot, bis hin zum Albula-Tal. Schnell haben gerade die kleinsten Besucher die Knöpfe an den Modulen entdeckt, mit denen sich Seilbahnen in Bewegung setzen oder Rotorblätter drehen. Miniatur-Landschaften entführen in Bergdörfer, einsame Wälder und zeigen Bahnhöfe mit wartenden Reisenden.

Bei einer Anlage ziehen allerdings nicht zu fahrenden Züge, sondern die fahrenden Autos die Blicke auf sich. Rainer Böhnke hat sie aufgebaut. „Autos, Lastkraftwagen und der Bus fahren auf Magnetstreifen, der Magnetdraht ist in das Holz eingearbeitet“, sagt er. Während die einen Besucher nur zum Schauen und Staunen kommen, entdecken andere auf der kleinen Börse von gebrauchten Artikeln manches für die heimische Modelleisenbahn. Auch Knud und Kai Schoof haben etwas gefunden, mit dem sie ihre im Aufbau befindliche Bahn verschönern wollten. Der 13-jährige Knud, der sich seit einem Besuch im Hamburger Miniatur-Wunderland für den Modellbau interessiert, kauft neben einem Landhaus, auch Schienen und einen Baum. Dass der Bau von Modelleisenbahn-Anlagen kein günstiges Hobby ist, weiß auch Vereinsvorsitzender Theel. „Eine Lok kostet bis zu 200 Euro“, erzählt er. Den Verlust bei einer Ausstellung müsse jeder privat tragen, der Verein könne dafür nicht aufkommen.

Auch Gastvereine haben ihre Anlagen im GBG aufgebaut. Der Modellbahnclub Uetze hat zum Thema Skandinavien eine Landschaft zusammengestellt: Neben kleinen roten Häusern am Meer zeigt die Anlage eine Fähre im Hafen und ein mit Holzstämmen bestücktes Schiff. Wer genauer hinsieht, kann auch einen Verkehrsunfall mit einem verletzten Elch entdecken. Am Stand nebenan sind amerikanische Landschaften zu sehen: Ruben Röhrkaste aus Barsinghausen hatte seine private Anlage mitgebracht und erlaubte darauf einen Blick in den Wilden Westen.

Von Heike Baake

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