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Seelze Sanierung der Hannoverschen Straße beginnt erst im Juni
Umland Seelze Sanierung der Hannoverschen Straße beginnt erst im Juni
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00:18 11.04.2019
Die Arbeiten an der Hannoverschen Straße sollen im Juni beginnen. Quelle: Thomas Tschörner
Seelze

Die Sanierungsarbeiten an Seelzes Ortsdurchfahrt beginnen frühestens im Juni. Zunächst war an einen Baubeginn im Frühjahr gedacht gewesen. Um das viertägige Shanty-Festival in der Innenstadt nicht zu stören, haben sich Stadt Seelze und Region Hannover auf einen Baubeginn nach dem Fest geeinigt. Für die Arbeiten wird die Straße gesperrt.

Gemeinsam werden Region und Stadt den ersten Bauabschnitt von Seelzes Ortsdurchfahrt damit im Sommer in Angriff nehmen. Auf dem Teilstück der Hannoverschen Straße zwischen Garbsener Landstraße (L 390) im Westen und der Einmündung Beethovenstraße/Humboldtstraße im Osten sollen Regenwasserkanal und Straße saniert werden. Das Bauvorhaben befände sich derzeit noch in der Vorbereitungsphase, teilte Regionssprecherin Carmen Pförtner mit. Um den Feierlichkeiten rund um das Shanty-Festival vom 30. Mai bis 2. Juni nicht im Wegen zu sein, werde frühestens nach dem Festival mit den Arbeiten begonnen. Als Grund für die Straßenbauarbeiten nennt die Region die erforderliche Ausbesserung der Pflasterfläche, die teilweise abgesackt ist. Die Arbeiten seien deshalb notwendig, um die Verkehrssicherheit auf der Straße zu gewährleisten. Parallel dazu werde der teilweise nicht mehr intakte Regenwasserkanal saniert.

Die marode Pflasterung soll durch eine Asphaltdecke ersetzt werden. Quelle: Thomas Tschörner

Die rund 700 Meter lange gepflasterte Fahrbahn wird durch eine Ashaltdecke ersetzt, auch die Rinnen werden in diesem Bereich saniert. Außerdem sollen für den Radverkehr Fahrradpiktogramme, sogenannte Sharrows, auf die Straße aufgemalt werden. Gebaut werde in zwei Abschnitten, sagte Pförtner. Der erste Bereich liegt zwischen der L 390 und der Schillerstraße, der zweite zwischen Schillerstraße und Beethovenstraße. Im Anschluss werde die Fahrbahndecke für das gesamte Teilstück zwischen L 390 und Beethovenstraße in einem Zug gebaut. Dabei werde es zu einer kurzen Vollsperrung des gesamten Baubereichs kommen. Anlieger und Gewerbetreibende könnten ihre Ziele über Seitenstraßen ansteuern. Für Fußgänger bliebe alles durchgängig erreichbar. Für den Bus- und Kraftfahrzeugverkehr werde eine Umleitung eingerichtet. Mit einem gemeinsamen Abend wollen Region und Stadt kurz vor Baubeginn die Anwohner zum Ablauf informieren.

Planungen für den östlichen Abschnitt laufen bereits

Unterdessen laufen bereits die Planungen für den nächsten Abschnitt der Hannoverschen Straße zwischen Obentrautdenkmal im Westen und der Tankstelle am östlichen Ortsausgang. Mit den Arbeiten wird frühestens 2020 begonnen. Aktuell werden drei Möglichkeiten für diesen Abschnitt geprüft. Die preiswerteste Variante ist die Erneuerung von Fahrbahn und Randbereichen. Denkbar sei aber auch ein Teilankauf von Flächen oder bei der „Zukunftsvariante“ ein deutlich größerer Ankauf von Quadratmetern der jeweiligen Grundstückseigentümer. Einen ersten Informationsabend mit Vertretern der Verwaltung, der Region Hannover, des mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros sowie des Ortsrates Seelze hat es bereits gegeben, ein weiterer ist für das Frühjahr in Planung. Seelzes Ortsbürgermeister Alfred Blume zieht eine positive Bilanz des ersten Informationsabends für diesen Bereich: „Die Leute sind zufrieden, dass sie im Vorfeld mitreden konnten.“ Die Anwohner hätten wertvolle Anregungen gegeben. Nun seien wieder die Planer am Zug.

Von Thomas Tschörner

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