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Seelze The Cool Cats geben Konzert auf der Pfarrwiese
Umland Seelze

Seelze: The Cool Cats spielen beim Kultursommer auf der Pfarrwiese

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17:23 13.08.2019
Mehr als 300 Zuschauer bejubeln The Cool Cats beim Open-Air-Konzert. Quelle: Lisa Schucht
Seelze

Ausgelassene Stimmung, gute Musik und ein sternenklarer Himmel haben am Sonnabend die Pfarrwiese an der Dreifaltigkeitskirche beim Konzert von The Cool Cats in eine regelrechte Freilichtarena verwandelt. Mehr als 300 Zuschauer tanzten bis in die Nacht.

Dabei ist es fast schon ein bisschen ironisch, dass die Gründerin von The Cool Cats allergisch auf Katzen reagiert. Nina Bingemer, Künstlername Lou, rief die Gruppe 2011 ins Leben. Seitdem kommen laufend neue Mitglieder dazu. „Inzwischen sind wir neun Katzen und acht Kater, wobei natürlich nicht immer alle auf einmal auf der Bühne stehen“, sagte sie nicht ohne Stolz. Musikalisch lassen sie sich nur schwierig in ein Genre einordnen: Sie bedienen mit Musik aus den Zwanzigerjahren bis heute fast alle Geschmäcker und fügen jedem ihrer Songs den ganz eigenen Katzen-Charme bei.

Großer Andrang für die Miezen

Das machte sich auch in der Resonanz bemerkbar, denn schon im Vorfeld wurden mehr als 150 Karten verkauft, sagte Gabriele Hartinger-Irek vom Kulturbüro Seelze. Die Veranstaltung ist Teil des Kultursommers. Mit dem Programm will die Region bis zum 30. August öffentliche Plätze mit einer Melange aus Kultur und Musik bezaubern. In den sechs Wochen werden es insgesamt 18 Veranstaltungen sein, zusammengestellt von 14 regionalen Akteuren, dem Team Kultur der Region und der Stiftung Kulturregion Hannover.

Gruppe spiegelt Selbstbewusstsein wider

Woher der Name Cool Cats kommt? In erster Linie soll Lou das Lied „Three Cool Cats“ von The Coasters inspiriert haben, das sie auch eingangs zusammen singen. „Aber Katzen sind auch grazile, elegante und schöne Wesen“, sagte Julie, die mit der dritten auftretenden Sängerin Peggy ein Jahr nach der Gründung Teil der Gruppe geworden ist. Die selbstbewussten Tiere würden die Eigenschaften der Gruppe widerspiegeln – eben das strahlen die Mitglieder auch aus und übertragen es auf die Zuschauer.

Wer braucht denn einen Stuhl?

Spätestens beim dritten Lied „Apple Tree“ standen die ersten Zuschauer von ihren Stühlen auf und bewegten sich vor der Bühne zur Musik. Im vorigen Jahr hatten die Veranstalter zu wenige Sitzgelegenheiten. Dieses Mal hatten sie die Besucher im Vorfeld gebeten, selbst Klappstühle mitzubringen. Spätestens aber bei Klassikern wie „Da Doo Ron Ron“ und „Boogie Woogie“ wurden die Sitze überflüssig. Keinen hielt auf es seinem Platz. Für die Katzen war die gute Stimmung der Ansporn für drei Zugaben. Für die Veranstalter war der Abend ein Anreiz, das Open-Air-Konzept beizubehalten.

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Von Lisa Schucht

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