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Seelze Ursula Schneider gibt Vorsitz von Lohndes SPD-Frauen auf
Umland Seelze Ursula Schneider gibt Vorsitz von Lohndes SPD-Frauen auf
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17:32 15.03.2019
Ursula Schneider hat die Frauengruppe der Lohnder SPD viele Jahre geleitet. Quelle: Thomas Tschörner
Lohnde

Kaffee und Kuchen hat es zwar immer gegeben, doch ein Kaffeekränzchen ist Lohndes SPD-Frauengruppe nie gewesen. „Es war mir wichtig, immer jemanden einzuladen, der etwas zu berichten hatte“, sagt Ursula Schneider, die die Gruppe seit 33 Jahren leitet und Ende des Monats den Vorsitz abgibt. Natürlich waren unter den Referenten viele Vertreter aus der Politik, wie etwa Ortsbürgermeister Wilfried Nickel, Seelzes SPD-Fraktionsvorsitzender Alexander Masthoff oder die SPD-Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler. Doch Schneider hatte bei den Treffen Vertreter von Feuerwehr und Polizei unter anderem ebenso zu Gast wie unter anderem der Volksbank.

Ursula Schneider, die bald 90 wird, wuchs in Letter auf und zog 1970 nach Lohnde. 1972 trat sie in die SPD ein, für die sie auch von 1982 bis 1987 im Ortsrat saß. „Lohnde ist meine Heimat geworden, mit Letter verbindet mich nicht mehr so viel.“ Gemeinsam mit der inzwischen verstorbenen Uschi Melzer gründete sie 1986 die Frauengruppe. „Wir sind einfach zu den Männern der SPD gegangen und haben gesagt: Wir laden eure Frauen ein.“ Beim ersten Treffen konnten sich die Initiatorinnen über 15 Teilnehmerinnen freuen, doch bei der zweiten und dritten Runde sank die Zahl auf drei. Für Schneider kein Grund zur Aufgabe. Mit beharrlicher Arbeit stabilisierten die Gründerinnen die Gruppe wieder, die aktuell rund 45 Mitglieder hat. Schneider freut sich besonders, dass mit Anni Ulbrich eine der Teilnehmerinnen der ersten Stunde immer noch dabei ist. Zu den monatlichen Treffen kamen diverse große Fahrten, wie etwa ins Allgäu oder nach Danzig. Namensgeber der Gruppe war der damalige Ortsbürgermeister Horst Siele (SPD), der Schneider kurzerhand erklärte „Ihr seid die SPD-Frauengruppe Lohnde“. Zwar stand die Teilnahme immer allen Frauen offen, auch ohne SPD-Parteibuch. Dennoch legt Schneider Wert darauf, dass es die SPD-Frauengruppe bleibt.

„Es hat mir immer viel Freude gemacht, aber es war auch viel Arbeit“, zieht Schneider Bilanz, die während ihrer Berufstätigkeit bei einer Versicherung gearbeitet hat. Eine Folge ihrer ehrenamtlichen Aktivität sei, dass viele Menschen sie erkennen würden. Wenn sie etwas mache, dann versuche sie es auch bestmöglich zu tun. „Wenn ich A sage, sage ich auch B.“ Doch nun sei es Zeit, den Vorsitz abzugeben –auch wenn sie dies bedaure. Am Mittwoch, 20. März, will sich Schneider offiziell aus der Leitung der SPD-Frauengruppe Lohnde verabschieden. Beginn ist um 15 Uhr im Bürgerhaus Lohnde.

Von Thomas Tschörner

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