Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Seelze Klein fordert Konzept für Stadtentwicklung
Umland Seelze Klein fordert Konzept für Stadtentwicklung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:21 26.07.2018
Am Ortseingang von Velber soll nach den Vorstellungen der CDU-Ratsfraktion ein Park & Ride-Platz entstehen, wenn die Stadtbahn wie gewünscht verlängert wird. Quelle: Patricia Chadde
Velber

Velbers Ortsbürgermeister Erhard Klein fordert ein Stadtentwicklungskonzept für den Südosten der Obentrautstadt. Verkehrliche Anbindungen wie eine von der CDU gewünschte Stadtbahnverlängerung nach Velber könnten nur Teil des Konzepts sein.

Ende Juni hatte sich Seelzes CDU mit einem Antrag zu Wort gemeldet, in dem die Verlängerung der Stadtbahnlinie 10 bis Velber gefordert wurde. Dafür schwebte den Christdemokraten der Bau eines Park-and-Ride-Platzes am Ortsausgang von Velber vor. Im Juli hatten die Seelzer dann unerwartete Unterstützung aus Hannover bekommen: Vertreter der Regions-Grünen und Hannovers FDP-Ratsfraktion regten an, die geplante Wasserstadt in Limmer doch noch an die Stadtbahn anzubinden und die Linie bis Seelze-Süd zu verlängern, womit auch Neubaugebiete erschlossen werden könnten. Seelzes CDU-Chef Gerold Papsch kündigte an, Gespräche mit den hannoverschen Parteien führen zu wollen. Ziel müsse ein ganzheitliches Konzept sein. Seelzes SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reinhold Heinz äußerte sich zustimmend für einen Stadtbahnanschluss Seelzes. Die Linie müsse aber mindestens bis Seelze-Süd geführt werden.

„Es ist durchaus begrüßenswert, dass die Anregungen zur Stadtbahnverlängerung nach Seelze-Süd sowohl die Poliker in der Landeshauptstadt als auch die CDU Seelze inspiriert haben“, sagte Velbers Ortsbürgermeister Erhard Klein, der auch Ratsmitglied der SPD ist. Allerdings seien die Motive sehr unterschiedlich. Die Politiker aus Hannover wollten einen Anschluss an die Wasserstadt in Limmer, die Vorschläge der CDU in Seelze seien dagegen unschlüssig und unausgereift. Die Stadtpolitiker aus Hannover hielten die Stadtbahnverlängerung bis Seelze-Süd über Velber und Harenberg für wirtschaftlich, wenn im Verlauf der Stadtbahnlinie weitere Häuser gebaut würden. Ins Gespräch sei dabei vor allem die Bebauung des Heisterberges gebracht worden, die die Seelzer CDU aber ablehne. Die CDU möchte lediglich einen P + R-Platz vor den Toren Velbers, habe aber mit dem Hinweis auf die alten Pläne die Geister gerufen. Der von der CDU ins Gespräch gebrachte Stadtbahnanschluss von Letter sei völlig abwegig, weil die Stadtbahn aus Gründen der vorhandenen Infrastruktur dorthin nicht führen könne und zudem ein gesondertes Projekt sei. Letter sei außerdem bereits direkt an die S-Bahn angebunden.

„Wenn die CDU ein ganzheitliches Konzept fordert, dann muss sie sich zunächst mit einem Stadtentwicklungskonzept für den südöstlichen Bereich beschäftigen, was die SPD schon lange für Seelze fordert und als Chefsache immer wieder anmahnt.“ Die Verkehrsanbindung sei lediglich ein Baustein eines solchen Konzeptes, sagt Klein. Die Entwicklung von Velber, Harenberg und Seelze-Süd sei weiter zu planen. Denn die Infrastruktureinrichtungen wie Krippen, Kindergärten und Schulen müssten langfristig gefüllt werden, war nur durch Einwohnerwachstum gesichert werden könne. Die verkehrlichen Anbindungen seien Bestandteil dieser Planung, betont Klein. „Zu dieser Planung fordere ich die CDU Seelze auf, und die SPD ist dafür immer gesprächsbereit“, sagt Velbers Ortsbürgermeister.

Von Thomas Tschörner

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Zum Barmherzigen Samariter bietet zum zweiten Mal an den Wochenenden innerhalb der Sommerferien eine „Offene Kirche“ an.

26.07.2018

Wer die eckigen Strohballen so ordentlich stapeln kann, wie Wilhelm Mensching (61), der bringt Erfahrung mit. Auf einem Seelzer Feld ist er mit beinahe meditativem Gleichmut am Werk.

29.07.2018

Nach 13 Jahren musste die Vertrauensbücherei des Vereins „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ aufgelöst werden. Zum letzten Mal gab es die Möglichkeit, Bücher auszuleihen.

28.07.2018