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Seelze SPD Dedensen scheitert mit Wunsch nach verkehrsberuhigter Zone
Umland Seelze

Seelze Verwaltung lehnt Antrag der Dedenser SPD ab

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18:51 14.08.2019
Keine Verkehrsberuhigung an der Rotbuche: Verwaltung lehnt SPD-Antrag ab. Quelle: Sandra Remmer
Dedensen

Wird an der Straße An der Rotbuche in Dedensen zu schnell gefahren? Nein, findet die Stadtverwaltung und hat einen Antrag der Dedenser Sozialdemokraten auf Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone in diesem Bereich abgelehnt. Wollte die Stadt dem Willen der SPD folgen, ginge dies nur mit einem aufwendigen Umbau, an dessen Kosten die Anlieger bis zu 60 Prozent beteiligt würden, erklärt die Verwaltung in ihrer Stellungnahme.

SPD fordert reduzierte Geschwindigkeit

Die Straße An der Rotbuche verbindet den Dorfkindergarten mit der Straße Auf dem Damme. Nach Auffassung der SPD herrscht an dieser Stelle nicht der typische Charakter einer Straße mit Fahrbahn, Gehweg und Radweg. Durch eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit sollte insbesondere die Verkehrssicherheit von Fußgängern und Kindern erhöht werden.

Keine Konfliktsituationen bekannt

Die Stadt indes teilt die Auffassung der SPD nicht. Konfliktsituationen oder Unfälle, aus denen sich die direkte Notwendigkeit der Umgestaltung ableiten ließe, seien in der Verwaltung nicht bekannt. Auch Meldungen über erhöhte Geschwindigkeiten liegen im Rathaus nicht vor. Da in der Tempo-30-Zone keine zusätzlichen Elemente zur Geschwindigkeitsdämpfung vorhanden sind, wären bauliche Veränderungen notwendig, um die Straße als verkehrsberuhigt kenntlich zu machen. Polizeikontrollen sollten und könnten diesen Mangel nicht ausgleichen. Eine zusätzliche wechselseitige Einengung, wie sie zum Beispiel durch das Anbringen von Pollern erreicht werden kann, hätte ein zusätzliche Einschränkung der Straße für alle Nutzer zur Folge und berge nach Ansicht der Verwaltung ein noch größeres Risiko für Konfliktsituationen.

Keine Alternative zum Umbau

Sollte die Straße An der Rotbuche zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt werden, müsse dies ausschließlich in Verbindung mit einem Komplettumbau geschehen, bei dem die Straße vergleichbar der benachbarten Straßen Libellenweg und Am Schilfgraben einen gepflasterten Straßenbelag erhalten und verkehrsberuhigt umgestaltet werden würde. Für diesen Umbau kalkuliert die Stadt rund 360.000 Euro ein, wovon die Anlieger zwischen 50 und 60 Prozent zu tragen hätten. Alternativ könnte ein Gehweg auf der Westseite der Fahrbahn errichtet werden, den Fußgänger und Kinder mit Fahrrad nutzen könnten. Diese Variante würde mit etwa 100.000 Euro zu Buche schlagen. Geld im Haushalt ist derzeit jedoch für keine der beiden Varianten vorgesehen.

Von Sandra Remmer

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