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Seelze Seelzes Ortsteile eröffnen die Adventszeit
Umland Seelze Seelzes Ortsteile eröffnen die Adventszeit
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00:15 05.12.2018
Bei der Lebenshilfe in Seelze verkaufte der Weihnachtsmann mit helfenden Engeln Lose. Quelle: Heike Baake
Seelze

Die ersten Weihnachtsmärkte in Seelzes Ortsteilen haben am Sonnabend zahlreiche Besucher angelockt. Neben den kulinarischen Leckereien haben sich die Besucher vom handwerklichen Angebot begeistert gezeigt.Bereits auf der Zufahrtsstraße zur Lebenshilfe hat sich am Sonnabend der Verkehr gestaut, obwohl viele Besucher des Adventsbasars den angebotenen Shuttle-Service vom Bahnhof und vom Honeywell-Parkplatz in Anspruch nahmen.

Die ersten Weihnachtsmärkte in Seelzes Ortsteilen eröffneten die Adventszeit und lockten am Sonnabend zahlreiche Besucher an. Das kulinarische und künstlerische Angebot konnte sich sehen lassen.

Mit seinem großen Angebot an weihnachtlichen Artikeln lockt der Basar seit 37 Jahren die Besucher an. „Wir wissen nie die genaue Anzahl, aber geschätzt sind es bis zu 3000 Gäste“, sagte Werkstattleiter Jens Künzler. Der Markt habe sich auf einem guten Niveau etabliert, so Künzler, und lebe vom Miteinander der vielen Menschen, die sich dort engagieren. Aus dem Bereich der Werkstatt waren 15 Verkaufsstände vertreten, hinzu kamen 20 Stände von Eltern. „Es ist unsere Stärke, dass die Eltern sich hier so stark einbringen und das ganze Jahr für diesen einen Tag basteln“, verriet Künzler. Wer auf der Suche nach einer passenden Weihnachtsdekoration war, konnte dort ausgiebig stöbern. Zwischen den Angeboten an Gestecken, Kerzen, Holzarbeiten und Handarbeiten drängten sich dicht an dicht die Besucher. Unter ihnen auch Nicole Witting aus Letter, die jedes Jahr zum Basar kommt. „Es gibt hier so viele schöne Sachen und tolle Ideen“, erzählte sie und verriet, dass sie ein Geschenk für ihre 92-jährige Großmutter gefunden habe.

In Velber sind die Vereine aktiv

Etwas ruhiger ging es auf dem Weihnachtsmarkt in Velber zu, der auch in diesem Jahr vom Arbeitskreis der ortsansässigen Vereine organisiert wurde. Vom Kul-Turm bis zur Kirche reihten sich die kleinen Verkaufsbuden aneinander. „Wir treffen uns zwei Mal im Jahr und beratschlagen, was wir machen. Von jedem Verein sind Helfer dabei“, erklärte Wilhelm Marx vom Arbeitskreis und freute sich über das diesjährige Angebot. Neben kulinarischen Leckereien stellten im Kul-Turm mehrere Hobbykünstler ihre Arbeiten aus. Unter ihnen auch Heike Bezani und ihr Kollegin Melanie Weiß, die ihre liebevollen Handarbeiten anboten. Wer sich nach dem Bummel im Außenbereich etwas wärmen wollte, konnte sich im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen aufwärmen.

Lohnder Markt ist rund um die Kirche aufgebaut

Der Lohnder Weihnachtsmarkt erstreckte sich in diesem Jahr wieder in dem Bereich zwischen Kirche und Gemeindehaus. Zahlreiche Buden und Verkaufsstände sorgten für eine weihnachtliche Atmosphäre. Ob herzhaft oder süß – das kulinarische Angebot bot für jeden Geschmack etwas. Wer auf der Suche nach ausgefallenen Weihnachtsgeschenken war, konnte hier erfolgreich nach Hause gehen. Martina Kriese und Imke Heinecke boten Keramik an und stellten selbst gemachte Engel, Weihnachtsmänner und Rentiere aus. „Wir kommen aus dem Ort und gehören einem Team von fünf Frauen an. Wir wollen uns engagieren und den Weihnachtsmarkt mit unserer Teilnahme unterstützen“, erzählten sie. Neben den zahlreichen Buden im Außenbereich konnten die Besucher auch ein musikalisches Programm in der Kirche genießen. Dort traten verschiedene Chöre sowie der Musikverein auf und ein offenes Singen wurde angeboten. Die kleinen Gäste freuten sich über die Möglichkeit, auf einem Pony zu reiten, und nahmen dankbar die Süßigkeiten entgegen, die ein Wichtel verteilte.

Von Heike Baake

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