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Seelze Steffen Klingenberg ist neuer Erster Stadtrat
Umland Seelze Steffen Klingenberg ist neuer Erster Stadtrat
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12:01 15.01.2019
Steffen Klingenberg freut sich auf vielfältige Aufgaben in Seelze. Quelle: Thomas Tschörner
Seelze

Die Stadt Seelze hat sich verpflichtet, für 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. „Das muss unbedingt gelingen“, sagt der neue Erste Stadtrat Steffen Klingenberg, der seit Jahresbeginn als Kämmerer auch für die Finanzen der Stadt zuständig ist. Einfach auch, um Rat, Verwaltung und die Bürger zu belohnen. Denn dass der Ausgleich nun möglich werde, sei ein Erfolg jahrzehntelanger Konsolidierungspolitik mit vielen schwierigen Beschlüssen. „Das hat auch eine psychologische Wirkung.“ Der 34-Jährige betont, dass er sich den Erfolg nicht zuschreibe, der das Resultat der vergangenen Jahre sei. Aber: „Wir müssen den Weg weiter und bis zum Ende gehen.“

Der gebürtige Garbsener, der nach wie vor in Garbsen wohnt, hatte sich nach dem Abitur 2005 bei der Stadt für ein Duales Studium zum Diplom-Verwaltungswirt beworben, dass er 2008 erfolgreich abgeschlossen hat. „Gereizt haben mich damals die sehr vielfältigen Aufgaben aus allen möglichen Bereichen wie etwa Finanzmanagement, Recht, Soziales und Öffentlichkeitsarbeit.“ Dass die Ausbildung im Beamtenverhältnis auch krisensicher war, habe das Gesamtpaket attraktiv gemacht –auch wenn dies damals nicht so angesagt gewesen sei. Er habe sich bei mehreren Umlandkommunen beworben, räumt Klingenberg ein. An Seelze habe ihn beeindruckt, dass die Kommune damals erstmals ein zweitägiges Assessmentcenter auf die Beine gestellt habe, mit Wegfahren und Übernachten. Zudem sei es von Verwaltungsseite hochkarätig besetzt gewesen. „Wenn man so viel Zeit in die Mitarbeiter investiert, dann zeigt das auch, das man gern und wertschätzend mit ihnen zusammenarbeiten will.“

Die Entscheidung, in Seelze zu arbeiten, habe er nie bereut. Sowohl auf Sachbearbeiter-Ebene als auch als Abteilungsleiter habe er immer gern in der Stadt gearbeitet, die seiner Ansicht nach eine moderne Verwaltung habe. Für die Mitarbeiter gebe es viele Freiräume. Deshalb habe er nie ernsthaft über einen Wechsel nachgedacht. Die Stadt brauche Generalisten, die sich in viele Aufgaben einarbeiten können, ist Klingenberg überzeugt. Eine Affinität und ein Verständnis von Zahlen müsse aber vorhanden sein. Gleichzeitig müssten die Dinge gesehen werden, die hinter den Zahlen stehen. Eine Aufgabe, für die er sich nicht begeistern könne, gebe es eigentlich nicht. Die Nachfolge von Bürgermeister Detlef Schallhorn anzutreten, der sich in etwa drei Jahren nicht mehr zur Wahl stellen will, könne er sich aktuell nicht vorstellen, sagt der Erste Stadtrat. „Da, wo ich jetzt bin, bin ich gut aufgehoben.“ Das Bild der Stadt sei weitgehend skizziert und müsse nur noch ausgemalt werden. Der Rat habe weitreichende Beschlüsse gefasst, die die Verwaltung in den nächsten Jahren in Atem halten würden.

Klingenberg ist verheiratet und hat eine zweieinhalbjährige Tochter und einen sechs Monate alten Sohn. Die Kinder hätten Auswirkungen auf sein großes Hobby Reisen. „Früher sind wir gern gewandert, auch Mehrtagestouren.“ Mit den Kindern habe sich das geändert. Jetzt ginge es doch eher an Ziele wie Ost- oder Nordsee, sagt Klingenberg, der auch lange bei den Pfadfindern aktiv war.

Von Thomas Tschörner

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