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Sehnde Generationentag: So viele Besucher wie noch nie
Umland Sehnde

Generationentag: So voll ist es noch nie gewesen

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10:56 19.05.2019
Viel Information: In der Mensa bummeln die Besucher von Stand zu Stand. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

 Bombenwetter, so viele Aussteller wie noch nie und jede Menge interessierte Besucher: Beim vierten Generationentag der Stadt hat am Sonnabend in der Kooperativen Gesamtschule alles gestimmt. „So voll dürfte es noch nie gewesen sein“, erklärte Organisatorin Jennifer Glandorf vom Bündnis für Familien. Mit der diesjährigen Auflage knüpfe der Generationentag an die Erfolge aus den Jahren 2012, 2014 und 2017 an. Mit mehr als 75 Ausstellern habe es zudem noch nie so viele Anmeldungen gegeben wie in diesem Jahr. „Und das, obwohl die Veranstaltung ursprünglich mal als Seniorentag gestartet ist“, betonte Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke.

Ihrem Titel als Familienstadt machte Sehnde an diesem Tag alle Ehre. Während sich viele Senioren beispielsweise über Pflegemöglichkeiten und Wohnen im Alter informierten, nutzten Hausbesitzer die Möglichkeit, sich über Einbruchschutz schlau zu machen. Der Nachwuchs hatte derweil bei Mitmachaktionen Spaß oder tanzte mitunter gleich selber auf der Bühne.

So bunt und fröhlich geht es auf Sehndes Familienmesse zu:

Viele Gespräche und erste Kontakte

Der sechsjährige Lias und sein Bruder Jonas (4) probierten bei der Musikschule Ostkreis Instrumente aus. Bei Musiklehrer Björn Stellmacher entlockten die Brüder ehrfürchtig Geige und Gitarre die ersten Töne. „Also für Lias haben wir jetzt ein Hobby gefunden“, freute sich Mama Yvonne Behrens. Im Anschluss ging es noch auf die Hüpfburg und zum Rodeoreiten. Yvonne Behrens selbst interessierte sich derweil für die Erwachsenenkurse der Tanzschule „Wir Tanzen“.

An den Ständen kamen viele Gespräche zustande. „Die Menschen fragen gezielt nach unseren Angeboten und wollen etwa wissen, wann unser Trauercafé oder unsere Sprechstunde stattfindet“, erklärte Manuela Fenske-Mouanga vom Ambulanten Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze.

Polizei will an die Generation 30+

Maniküre am Stand von Rethmar No 4: Huyen Pham lackiert Melina (6) die Nägel. Quelle: Katja Eggers

Um erste Kontaktaufnahme ging es auch am Stand der Vereinigten Lohnsteuerhilfe. „Viele verschaffen sich erstmal einen Überblick über unsere Leistungen und tauchen dann später bei uns im Büro auf “, sagte Beratungsstellenleiterin Veronika Broszeit.

Die Polizei verfolgte mit ihrem Stand derweil ein ganz anderes Ziel. Besucher konnten sich eine Rauschbrille aufsetzen, die 0,8 Promille simulierte, und damit einen Hütchenparcours bewältigen. „In den Schulen sind wir mit dem Thema Alkoholprävention sowieso – hier wollen wir die Generation 30+ erreichen“, betonte Stefanie Eckler, Verkehrssicherheitsberaterin von der Polizeiinspektion Burgdorf.

Von Katja Eggers

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