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Sehnde Ortsfeuerwehren üben realitätsnahes Szenario
Umland Sehnde Ortsfeuerwehren üben realitätsnahes Szenario
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00:19 21.01.2019
Die Einsatzkräfte rüsten sich mit Atemschutz aus und bauen eine Wasserversorgung auf. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde
Bilm

„Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus in Bilm, mehrere Personen vermisst“ – diese Meldung hat am Donnerstagabend die Ortsfeuerwehren Bilm, Wassel und Ilten alarmiert und einen Großeinsatz ausgelöst. 60 Einsatzkräfte sowie die Ortsfeuerwehr Sehnde mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug rückten daraufhin an die Freien Straße in Bilm an, wo die Nachbarschaft bereits aufgeschreckt war. Zügig rüsteten sich erste Trupps unter schwerem Atemschutz aus, während weitere Einsatzkräfte die Wasserversorgung sicherstellten. Erst nach einigen Minuten stellte sich heraus – es handelte sich um eine Übung. Ziel war es, die Zusammenarbeit der Feuerwehren sowie das Vorgehen unter schwerem Atemschutz zu proben.

Die Übung war vom Bilmer Ortsbrandmeister Thomas Beckner und seinem Amtskollegen Karsten Gurkasch aus Wassel äußerst realitätsnah geplant worden. Pyrotechnik und Rauchgranaten sorgten für Verwirrung, eine Nebelmaschine verqualmte das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss, und kleine Lampen schufen den Eindruck, dass es tatsächlich brenne. Zudem riefen Helfer mit viel Schauspielgeschick um Hilfe.

Auch die Drehleiter aus Sehnde rückt nach Bilm aus. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde

Mit einer Steckleiter wurde eine Person aus dem Obergeschoss gerettet, und auch der zweite Verletzte im Erdgeschoss wurde von mehreren Trupps unter Atemschutz zügig gefunden und ins Freie gebracht. Auf einem angrenzenden Balkon wurden zudem zwei Kinder betreut und über eine Leiter gerettet. „Das war schon sehr real“, sagt Gurkasch. Für den Einsatzleiter sei solch ein Szenario anfangs eine echte Herausforderung. Nach der rund eineinhalbstündigen Übung wurde das ganze Haus schließlich mit einem Hochdrucklüfter entlüftet.

Von Oliver Kühn

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