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Sehnde Bald bekommt auch Ilten Sehnder Gas
Umland Sehnde Bald bekommt auch Ilten Sehnder Gas
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13:32 21.08.2018
Vor der Baugrube in der Feldmark: Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen LEhrke (von links), EVS-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink, Dieter Fochler von der Avacon und EVS-Geschäftsführer Torsten Ahl. Quelle: Achim Gückel
Ilten

Die Ortschaft Ilten ist im Sehnder Stadtgebiet einzigartig – zumindest in Bezug auf ihre Gasversorgung. Die wird bislang traditionell von den Stadtwerken Lehrte erledigt. Doch am 1. Januar 2019 ändert sich das. Dann wird das Iltener Gasnetz in jenes der Energieversorgung Sehnde (EVS) eingebunden. Derzeit laufen dafür in der Feldmark östlich von Ilten komplizierte und kostspielige Vorbereitungen. Die EVS gibt für neue technische Anlagen und ein sogenanntes Schieberkreuz, dass das Gas neu umlenkt, insgesamt 580.000 Euro aus.

Der Konzessionsvertrag für das Gasnetz in Ilten war vor mehreren Jahren neu ausgeschrieben worden. Dabei hatte die EVS den Zuschlag erhalten. Daher kommt demnächst „der letzte der Sehnder Ortsteile ans Netz unserer EVS“, wie es Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke ausdrückt. Bisher sei die Versorgung Iltens mit Gas stets auf Lehrte ausgerichtet gewesen, nun müsse die Infrastruktur der Gasversorgung für den Ortsteil mit seinen mehr als 5200 Einwohnern hergerichtet werden.

Das geschieht im Bereich einer alten Gasstation und unter einem Feldweg in Verlängerung der Lehrter Straße Sülterberg. Dort strömt das Gas künftig mit einem Druck von 25 Bar direkt aus Richtung Sehnde kommend in die sogenannte Gasdruckregelmessstation und wird mit vermindertem Druck in Richtung Ilten umgeleitet. „Wir bauen das System an dieser Stelle komplett um“, sagt Torsten Ahl, Geschäftsführer der EVS.

So sieht das Schiebrkreuz aus, dass für die Anbindung der Iltener Gasversorgung an die EVS Sehnde nötig ist. Quelle: Achim Gückel

Dazu ist ein kompliziertes Geflecht aus neuen Leitungen, Schiebern und Ventilen nötig, ein sogenanntes Schieberkreuz. Am Dienstagmittag ist es technisch in Betrieb gegangen. Offiziell umgestellt werde die Iltener Gasversorgung aber erst zum Jahreswechsel, betont Ahl. Von den technischen Änderungen bekämen die Iltener Kunden aber nichts mit. Unter anderem gehören die Justizvollzugsanstalt am Schnedebruch, das Klinikum Wahrendorff und das Werk von K+S zur Iltener Kundschaft.

Beendet sind die aufwendigen Arbeiten in der Feldmark, die vor etwa sechs Wochen begannen, noch nicht. Laut Dieter Fochler, Regionalleiter beim Energieversorger Avacon, dauern sie noch etwa bis Ende November an. Dann wird auch das neue, komplizierte Schieberkreuz wieder unter Ackerrand und Feldweg verschwunden sein.

Von Achim Gückel

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