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Sehnde 1200 begeisterte Fans feiern fünf Bands beim Blues-Festival
Umland Sehnde

Lehrte: 1200 begeisterte Fans feiern fünf Bands beim Blues-Festival

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14:18 08.09.2019
Thorbjörn Risager & The Black Tornado aus Dänemark bringen das Publikum auf Touren. Quelle: Torsten Lippelt
Lehrte

1200 Musikfans, bis zu 100 ehrenamtlich Aktive und acht Stunden lang Musik mit fünf ausgesucht guten Bands: Das war das 36. Blues- in-Lehrte-Festival am Rodelberch im Hohnhorstpark. „Wetterbedingt sind etwas weniger gekommen als im letzten Jahr“, zeigte sich Organisator Jens Veenhuis dennoch zufrieden mit dem Zuspruch und Ablauf des ältesten Festivals in der Stadt.

Familientreffen an einem Spätsommertag mit viel erdiger Musik.

Gefragte Bands am Start

1984 hatte er das Lehrter Bluesfestival mit sieben Freunden aus der Taufe gehoben. Bei der nunmehr bereits 36. Auflage waren es bei der Planung mehr als 20 Ehrenamtliche, beim achtstündigen Konzertmarathon sogar bis zu 100 Aktive, damit die inzwischen alljährlich weit über 1000 Konzertgäste mit allem Erforderlichen versorgt waren. Das spricht sich herum, daher hat Lehrte schon länger einen überregional guten Ruf als Blues-Veranstaltungsort – auch weil hier international in der Szene gefragte und ausgezeichnete Bands spielen.

Michael von Merwyk beeindruckt mit seiner Lap Steel, einer liegenden Gitarre. Quelle: Martin Lauber

Mit Einsetzen der Dunkelheit kam dann nach 20 Uhr auch optisch viel Atmosphärisches von der Bühne. Der Kopenhagener Thorbjörn Risager und seine siebenköpfige, von Bläsern dominierte Band The Black Tornado brachte nach 2012 zum nunmehr zweiten Mal das an – im hinteren Gastrobereich an Biertischgarnituren sitzende - und vor der Bühne mitwippende und klatschende Publikum auf Touren.

1200 Fans gehen schon am Nachmittag begeistert vor der Bühne mit. Quelle: Martin Lauber

Friedliches Familienfest

„Die Stimmung war durchgehend friedlich und wie auf einem großen Familienfest“, sagte Jens Veenhuis erfreut über viele spielende Kinder und den – wie eigentlich immer – harmonischen Abend. Das konnte auch Bernd Osterhage bestätigen, der mit seinem Sohn Till und weiteren Familienmitgliedern aus Sehnde an den Rodelberch gekommen war. „Ich bin seit 1984 jedes Jahr hier. Mein 31-jähriger Sohn jetzt schon zum 32. Mal – die Premiere war bereits vor seinem ersten Geburtstag“, lachte er. Die Familie nutzt das Blues-Festival alljährlich, um sich hier mit der weiteren Verwandtschaft und Freunden zu treffen.

„Schön, dass uns die Stadt ideell beim Festival unterstützt, vom Bereitstellen des Konzertgeländes bis hin zur Musikerlaubnis bis Mitternacht“, bedankte sich Jens Veenhuis. Und so beendete zur Geisterstunde ein professionell entzündetes Feuerwerk den achtstündigen Konzertreigen und ließ das Blues-Feeling am sternenklaren Mondhimmel ausklingen.

Von Torsten Lippelt

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