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Nachrichten Bahnübergang: Posse will kein Ende nehmen
Umland Sehnde Nachrichten Bahnübergang: Posse will kein Ende nehmen
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18:55 28.10.2013
Von Eike Brunhöber
Der Bahnübergang nahe der Schleuse, hier von der Bolzumer Seite aus gesehen, ist für Radler mangels Überwegs ärgerlich und gefährlich. Quelle: Kai Knoche
Sehnde

Seit fünf Jahren können Radfahrer auf einem separaten Weg entlang der Landesstraße von der Kernstadt nach Bolzum radeln. Sie finden das auch richtig gut. Der Bahnübergang nahe der Schleuse aber hat das Zeug, gute Laune verfliegen zu lassen. Dort wird der Radweg von den Schienen unterbrochen, einen Überweg für Radler gibt es nicht.

Die Straßenverkehrsordnung gebietet folgendes Procedere: umständlich die Landesstraße überqueren, auf der anderen Seite umständlich über die Gleise holpern, anschließend erneut umständlich die Straßenseite wechseln, zurück zum Radweg. Fast alle machen es sich einfach: Sie fahren schlicht auf der linken Seite der Autofahrbahn über die Schienen zum anderen Ende des Rad- und Fußwegs - was allerdings gefährlich ist.

Die Bahn wollte im Jahr 2009 einen Überweg für Radler und Fußgänger bauen. Dann sollte es das dritte Quartal 2013 werden. Dann Ende 2013. Und auch daraus wird nichts mehr: „Wir planen derzeit einen Baubeginn im ersten Quartal 2014“, sagt eine Bahnsprecherin. „Die Fertigstellung ist für Sommer 2014 geplant.“ Grund für die neue Verzögerung seien „die komplexen Eigentumsverhältnisse“. So habe sich das Ausschreibungsverfahren entsprechend hinausgezögert.

Hartmut Völksen (CDU), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses des Rates, und Godehard Kraft, städtischer Fachbereichsleiter, zeigen sich enttäuscht und verwundert: „Die Bedingungen die Grundstücke betreffend sind seit Monaten erfüllt“, sagt Völksen.

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