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Umland Sehnde Nachrichten Nach Großeinsatz: Nur geringe Schäden an Frachtschiff
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00:27 29.03.2018
Das Frachtschiff "Aby/Lou" kann Sehnde bald wieder verlassen. Quelle: Priesemann
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Sehnde

 Das Frachtschiff „Aby/Lou“, das am Sonnabend einen Großeinsatz der Ortsfeuerwehren Sehnde und Bolzum ausgelöst hat, kann seinen Anlegeplatz auf dem Mittellandkanal gegenüber des Rudervereins aus eigener Kraft wieder verlassen. Ein Sachverständiger des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) in Hannover habe am Montag nur geringe Schäden an der Wellenanlage und am Lager des Schiffes feststellen können, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Es habe zudem nur einen leichten Wassereinbruch gegeben. Ein Leck sei in dem mit 670 Tonnen Mais beladenen Schiff hingegen nicht gefunden worde. Zu diesem Ergebnis war auch schon die Feuerwehr gelangt.

Diese hatte um das Schiff dennoch eine Absperrung gelegt, um eine mögliche Ausbreitung von Öl zu verhindern. Auch hier konnte das WSA Entwarnung geben: Öl sei nicht ausgetreten. Die Absperrung wurde inzwischen wieder an Land geholt. Dem Kapitän wird nun voraussichtlich am Montagabend oder am Dienstag vom WSA die Weiterfahrt unter Auflagen gestattet. Die „Aby/Lou“ darf dann wahrscheinlich bis nach Bremerhaven fahren und muss dort in eine Werft.

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Das Frachtschiff "Aby/Lou" kann Sehnde bald wieder verlassen. Quelle: Priesemann

Der Kapitän hatte am Sonnabend gegen 14.20 Uhr den Notruf gefunkt, weil Wasser in den Maschinenraum des Schiffes eingebrochen war. Die Ortsfeuerwehren Sehnde und Bolzum waren mit einem Großaufgebot samt der Tauchergruppe Sehnde vor Ort. 

Von Sascha Priesemann