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Nachrichten Lampen am Schwarzen Weg: Ortsrat kritisiert Stadt
Umland Sehnde Nachrichten Lampen am Schwarzen Weg: Ortsrat kritisiert Stadt
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17:19 02.02.2018
Die Lampen am Schwarzen Weg werden immer wieder zerstört. Quelle: Oliver Kühn (Archiv)
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Sehnde

 Die leidige Geschichte um die Beleuchtung des Schwarzen Weges in Sehnde geht weiter. Immer wieder gibt es Ärger um die von Unbekannten mutwillig zerstörten Lampen an dem beliebten Verbindungsweg zwischen den östlichen Wohngebieten und der Innenstadt. Die Stadt hatte unlängst angekündigt, die Leuchten nicht mehr zu ersetzen, weil es angeblich keine vandalismussicheren Lampen gebe, ein Ersatz zu teuer sei und dies auch der Rat der Stadt so beschlossen habe. Das stieß im Ortsrat Sehnde auf Unverständnis. „Die Aussage ist ein bisschen dürftig“, sagte Ortsbürgermeister Helmut Süß (SPD).

Das sieht Ratsherr Ralf Marotzke (CDU) genau so. Und er verweist ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer Beleuchtung: „Der Schwarze Weg ist schließlich ein Schulweg, die Schüler können dort doch nicht im Dunkeln gehen.“ Wenn der Zustand so bleiben sollte, müsse der Schulweg künftig anders gelegt werden. Dann sei möglicherweise auch die Region Hannover in der Verantwortung, für Schüler, die dann weiter als zwei Kilometer zu Fuß gehen müssten, kostenfreie Schulfahrten anzubieten. Denn für Anwohner der Teichstraße, Chausseestraße und Waldstraße ist der Schwarze Weg der kürzeste Weg in die Stadt.

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Auch Ortsratsmitglied Kurt Schwarzkopf (SPD) will die Aussage der Stadt nicht gelten lassen: „Es gibt sehr wohl sichere Lampen, auch gegen Tritte und Wurfgeschosse.“ Er habe im Internet recherchiert und solche Leuchten gefunden. Schwarzkopf überreichte Fachdienstleiter Godehard Kraft daraufhin in der jüngsten Ortsratssitzung einen Prospekt zur Ansicht. Ein Leser hatte zudem geschrieben, dass am Schwarzen Weg jahrzehntelang rostige, aber funktionierende Laternen gestanden hätten – geschützt mit einem Drahtschutzkorb.

Von Oliver Kühn

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