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Sehnde Nach Jahren der Dunkelheit: Stadt tauscht kaputte Lampen Am Schwarzen Weg aus
Umland Sehnde

Sehnde: Am Schwarzen Weg sind neue Lampen installiert worden

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14:30 24.11.2019
Sehndes Schwarzer Weg hat kürzlich neue Lampe bekommen. Quelle: Katja Eggers
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Sehnde

Die Diskussion um die Beleuchtung am Schwarzen Weg in Sehndes Kernstadt hat ein Ende. Die Stadt hat auf der Strecke zwischen Teichstraße und Trogstrecke an der Peiner Straße die sieben Lampen ausgetauscht. Die Leuchten waren dort jahrelang defekt gewesen. Immer wieder hatten Unbekannte sie mutwillig zerstört. Die Stadt hatte die Lampen schließlich nicht mehr ausgetauscht. Der beliebte Verbindungsweg zwischen den östlichen Wohngebieten der Kernstadt und der Innenstadt lag daher lange Zeit im Dunkeln.

Nun brennt am Schwarzen Weg wieder Licht. Damit das so bleibt, sollen vandalismussichere Leuchten sorgen. Laut Fachbereichsleiter Godehard Kraft wurden die defekten Lampen gegen neue LED-Leuchten ausgetauscht, die von unten speziell geschützt sind. „Hundertprozentig vandalismussichere Lampen gibt es nicht, aber die hier dürften dem zumindest sehr nahe kommen“, erklärt Kraft.

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Avacon verlegt neue Leitungen

Die Masten der Lampen konnten indes stehen bleiben. Lediglich ein Mast war so kaputt, dass er ausgetauscht werden musste. Der Energieversorger Avacon hat im Auftrag der Stadt am Schwarzen Weg zudem neue Leitungen verlegt. Die Kosten belaufen sich laut Kraft auf insgesamt 28.000 Euro. Das Geld stammt aus dem laufenden Haushalt.

„Da können wir jetzt endlich einen Haken hintersetzen“, sagt Sehndes Ortsbürgermeister Helmut Süß zufrieden. Der Ortsrat hatte sich vehement für neue Lampen eingesetzt. Die Lokalpolitiker hatten auch im Hinblick auf die Planung der neuen Sporthallen an der Chausseestraße auf neue Lampen gedrängt und den Schwarzen Weg als wichtige Verbindung vom Stadtrand in die Stadtmitte bezeichnet.

Ortsrat bleibt hartnäckig

Rat und Stadtentwicklungsausschuss hatten das Projekt im vergangenen Jahr noch aus Kostengründen abgelehnt und behauptet, dass es keine vandalismussicheren Lampen gebe. Die Kosten für ständige Reparaturen seien zu hoch, die Sehnder könnten sich doch auch einen anderen Weg suchen.

Der Ortsrat blieb hartnäckig, recherchierte und fand heraus, dass es sehr wohl entsprechende Lampen gibt. Ortsratsmitglied Kurt Schwarzkopf war im Internet fündig geworden und hatte Kraft in einer Ortsratssitzung ein Prospekt mit Leuchten überreicht. Die Lokalpolitiker hatten die Verwaltung schließlich aufgefordert, die Kosten zu ermitteln und darauf gedrängt, das Geld in den Haushalt 2019 einzustellen. Dass am Schwarzen Weg nun wieder die Lampen leuchten, bietet den Sehnder Bürgern laut Süß „ein Stück weit mehr Sicherheit.“

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Von Katja Eggers