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Sehnde In Wehmingen treten 20 Mannschaften beim Indiaca an
Umland Sehnde

Sehnde: Indiaca-Turnier erstmals unter der Schirmherrschaft des TVE Sehnde

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19:27 07.07.2019
So sieht Indiaca aus: Die Lokalmatadoren vom Team Raybee spielen gegen die Mannschaft namens Gegen gegen gegen. Quelle: Michael Schütz
Wehmingen

Auch wenn Wehmingen nicht am Meer liegt, ist in dem Sehnder Ortsteil am Sonnabend so etwas wie Strandgefühl aufgekommen. Auf der Bürgerwiese hinter dem Schulhaus trafen sich 20 Sportmannschaften mit 90 Teilnehmern, um sich im Indiaca zu messen. Das Spiel ist dem Volleyball ähnlich, wird aber mit einem Federball gespielt, der per Hand geschlagen wird. 2014 hat es das erste Turnier dieser Art in Wehmingen gegeben – und das mit dem Strandgefühl ist gar nicht so weit hergeholt, wie Mitorganisator Marcel Aue erklärte: „Wir haben das früher im Urlaub in Dänemark gespielt.“

Erstmals unter der Schirmherrschaft des TVE

Was bisher ein Privatturnier war, fand dieses Jahr erstmals unter der Schirmherrschaft des TVE Sehnde statt. Die Wehminger Organisatoren sind dem Verein gerade als eigene Sparte beigetreten. Das ist auch dem sportlichen Ehrgeiz geschuldet. „Am Anfang war der Spaß das Wichtigste“, sagte Aue. Inzwischen stehe der Sport im Vordergrund.

Das Team Yellow Submarine mit (von links) Enes Kadić, Julian Dirks, Stephan Sprick und Mark Ballandies beim Ausruhen vom Ehrgeiz. Quelle: Michael Schütz

Nicht unschuldig daran ist das Team Yellow Submarine aus Hildesheim. „Wir wollen schon gewinnen“, sagte Julian Dirks, der mit seinen Mitstreitern bsonderen Ehrgeiz zeigte. 2017 war das Team zum ersten Mal angetreten und hatte gleich das Turnier gewonnen. „Wir sind hier inzwischen das Bayern München des Indiaca“, meinte Dirks mit einem Lachen: „Uns mag keiner“.

„Der Schiri hat immer recht“

Die Regeln beim Indiaca sind übersichtlich, aber wenn sie überschritten wurden, bekamen die Mannschaften es mit Daniela Schack und ihren Mitstreiterinnen zu tun. Die Referees hatten die Spiele vom Hochstuhl aus genau im Blick: „Und der Schiri hat immer recht.“

Strandfeeling mit ein bisschen Wasser: Die Bürgerwiese in Wehmingen beim Sir Tobey Cup. Quelle: Michael Schütz

Die Organisatoren hatten sich erstmals externe Unterstützung geholt, denn ein achtköpfiges Team vom Snntg-Festival, das in drei Wochen auf Hohenfels steigt, übernahm Zapfhahn und Grill. Und natürlich stellten die acht auch eine Mannschaft. „So können wir die Leute hier im Ort noch besser kennenlernen“, sagte Philip Hellberg.

Am Ende fand das Finale zwischen den Teams Unverbecherlich vom TVE und den Lehrtern Triple White Chocolate im Regen statt. Die Lokalmatadore gewannen, und Yellow Submarine belegte den dritten Platz.

Von Michael Schütz

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