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Sehnde Mauerwerk an Umkleiden und WC-Anlage ist marode
Umland Sehnde

Sehnde: Mauerwerk an Umkleiden und WC-Anlage ist marode

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14:05 08.05.2019
Das Umkleidehäuschen am Waldstadion ist marode. Quelle: Michael Schütz
Sehnde/Gretenberg/Klein Lobke

In allen drei Orten, für die er zuständig ist, hat der Ortsrat Sehnde jetzt bei einer Ortsbegehung Problembereiche in Augenschein genommen. Bedingt durch die Einwohnerzahl sind die meisten davon in der Kernstadt zu finden. Sorgen bereitet dem Gremium um Ortsbürgermeister Helmut Süß etwa der Trakt mit den Umkleidekabinen und Sanitäranlagen im Waldstadion. „Das Mauerwerk ist hin“, befand Süß. Eingedrungene Feuchtigkeit verursache Schimmel und an Fenstern und Türen seien Schäden durch Verwitterung zu sehen. „Mittelfristig muss man das erneuern.“

Im Gegensatz zum benachbarten Klubheim des Vereins Spiel und Sport (SuS) Sehnde ist der marode Trakt im Eigentum der Stadt. Bevor etwas Neues in Angriff genommen werde, müsse der Verein aber ein Konzept darüber erstellen, was er benötige. Einen Komplettumzug an die Chausseestraße, wo zwei neue Sporthallen gebaut werden, schließe der SuS allerdings aus, wusste Süß zu berichten.

Vandalismussichere Lampen würden 50.000 Euro kosten

Am Schwarzen Weg sollen vandalismussichere Lampen aufgestellt werden. Quelle: Michael Schütz

Gleich um die Ecke steht die nächste Investition auf dem Programm. Unlängst ist der Bewuchs im Schwarzen Weg zurückgeschnitten worden. Der Verbindungsweg zwischen Peiner Straße und Teichstraße wird stark von Schülern und Gästen des Waldbads genutzt. „Der Rückschnitt soll so beibehalten werden“, kündigte Süß an. „Dadurch hat man ein besseres Sichtfeld und fühlt sich abends sicherer.“ Allerdings müssten noch die zum wiederholten Mal zerstörten Lampen erneuert werden. Hier sollen sieben vandalismussichere Lampen angeschafft werden. Die Investition werde sich auf insgesamt 50.000 Euro belaufen, die der Stadtrat beschließen müsse.

Der Wunsch des Ortsrats ist es, die Kreuzung Mittelstraße und Straße des Großen Freien aufzupolstern, um dort die Geschwindigkeiten durchfahrender Autos zu verringern. Da die Kosten dafür aber im fünfstelligen Bereich lägen, werde das wohl nicht kommen, vermutete der Ortsbürgermeister. Eine Alternative könnte eine rotflächige Abhebung sein, die auch ein wenig höher ist als die Fahrbahn. „Wir werden das in den Forderungskatalog aufnehmen.“ Eine endgültige Lösung werde es aber erst geben, wenn der Verkehrswegeplan überarbeitet wird.

Baumbewuchs am Jacobiteich muss ausgedünnt werden

Weil der Jacobiteich verlandet, zappeln die Fische an der Oberfläche und sind eine leichte Beute für Reiher und Kormorane. Quelle: Hans Gandke (Archiv)

In Gretenberg haben sich die Ortspolitiker den Jacobiteich, benannt nach einem früheren Betreiber der ehemaligen Ziegelei, genauer angeschaut. Diese ehemalige Tonkuhle westlich des Ortes ist von dichtem Baumbewuchs umgeben und dadurch nicht nur schwer zugänglich. Durch das besonders im Herbst herabfallende Laub droht der Teich auch umzukippen, also das natürliche Gleichgewicht zu verlieren. Wenn wenig Regen fällt, sterben häufig auch zahlreiche Fische. „Da müssen wir was tun“, sagte Süß. Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Konzept empfiehlt die Ausdünnung des Baumbewuchses. „Auf diese Weise fällt weniger Laub ins Wasser, und der Wind kann den Teich auch wieder besser durchmischen.“

Mittel für WC-Sanierung bei Feuerwehr gefordert

In Klein Lobke stand das Feuerwehrhaus im Mittelpunkt. Für den größtenteils in Eigenregie erstellten Anbau fehlen noch Rollos und die Deckenisolierung. Außerdem müssten die Sanitäranlagen renoviert werden. Im derzeitigen Haushalt stünden aber keine Mittel zur Verfügung, stellte Süß fest. Der Ortsrat plädierte deshalb dafür, Gelder für den kommenden Haushalt einzuplanen.

Von Michael Schütz

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