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Sehnde Sanierung der Hindenburgstraße ist beendet
Umland Sehnde

Sehnde: Ortsdurchfahrt Ilten ist wieder frei

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15:39 16.08.2019
Geben die Ortsdurchfahrt durch Ilten frei: (von links) Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse und Oliver Brandt, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Region Hannover. Quelle: Gabriele Gerner
Ilten

Die Kreisstraße 139 ist endlich wieder durchgängig befahrbar: Fast pünktlich zum Schuljahresbeginn sind die Sanierungsarbeiten an der Hindenburgstraße abgeschlossen. Feierlich haben Vertreter von Stadt und der Region Hannover die 1,2 Kilometer lange Ortsdurchfahrt am Freitagvormittag auf Höhe der Schule Im Großen Freien freigegeben.

„Manchmal hätte man sich schon einen Hubschrauberlandeplatz in Ilten gewünscht“, sagt Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse lachend, wenn sie an die vielen Sperrungen in den vergangenen Monaten denkt. Immer wieder mussten sich Autofahrer Ausweichwege suchen, wenn wieder einmal ein Bauabschnitt eine Teilsperrung der Straße nach sich zog. Zahlreiche Umleitungen hatten den Verkehrsteilnehmern einiges abverlangt. Doch damit ist es nun vorbei. Ebenso wie mit dem nächtlichen Lärm, bedingt durch die zahlreichen Schlaglöcher in der Fahrbahn. „Das war wirklich ein Problem“, erinnert sich Neuse.

Straße ist Herausforderung für die Planer

Nach einem Jahr Bauzeit hat die Hindenburgstraße jetzt eine neue Fahrbahndecke und zahlreiche Modernisierungen. „Es war eine Herausforderung, bei dieser engen Straße allen Verkehrsteilnehmern gerecht zu werden“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. Zahlreiche Fahrrad-Piktogramme auf dem Asphalt zeigen nun, dass die Straße auch von Radfahrern genutzt wird und erhöhen so die Aufmerksamkeit für den Radverkehr.

„Unsere Wünsche zur Sicherheit der Radfahrer wurden gut umgesetzt“, sagt Peter Hofmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) erfreut. Besonders die deutliche Markierung an der Einmündung zur Bundesstraße 65 diene einem sicheren Einfädeln der Radfahrer. „Auch für Autofahrer ist die Situation hier übersichtlicher geworden“, meint Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke und verweist auf einige neue Kurzzeit-Parkmöglichkeiten. „Da kann man mal in Ruhe Brötchen holen oder sein Kind zur Schule bringen“, sagt er.

Sichere Querung mit „blinden“ Ampeln

Die ehemaligen Zebrastreifen an der Straße wurden durch sogenannte Dunkel-Dunkel-Ampeln ersetzt, die nur auf Knopfdruck funktionieren. Das heißt: Normalerweise sind die Ampeln „blind“, also nicht in Betrieb. Will ein Fußgänger die Straße überqueren, so braucht er die Ampeln nicht zu beachten. Wünscht er jedoch mehr Sicherheit beim Überqueren der Straße, kann er die Ampel bedienen und auf grünes Licht für Fußgänger warten. In den nächsten Tagen erhalten die Ampeln Schilder, die die Funktionsweise erklären.

Die Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße 139 sind beendet: Die 1,2 Kilometer lange Straße hat nun eine neue Asphaltdecke, eine behindertengerechte Bushaltestelle und Verbesserungen für Radfahrer.

Die Sanierung der Hindenburgstraße kostete insgesamt 1,8 Millionen Euro. Davon übernahm die Region 1,6 Millionen Euro. Mit 150.000 Euro förderte das Bundesumweltministerium die Maßnahme. 50.000 Euro zahlte die Stadt Sehnde für den behindertengerechten Ausbau der Bushaltestelle Jahnstraße. Diese enthält jetzt taktile Elemente für sehbeeinträchtigte Menschen sowie eine sogenannte Nullabsenkung für Menschen, die mit Rollstuhl oder Rollator in den Bus einsteigen.

Von Gabriele Gerner

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