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Sehnde Ortsrat Rethmar: „Die Stadt hat unsere Forderungen nur zur Hälfte erfüllt“
Umland Sehnde

Sehnde: Ortsrat in Rethmar kritisiert nicht erledigte Aufträge

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08:00 13.06.2019
Die Seufzerallee in Rethmar: Der Ortsrat bemängelt, dass dort junge Bäume nicht wachsen können, weil sie im Schatten alter Bäume stehen. Quelle: Achim Gückel
Rethmar

Bei seiner diesjährigen Ortsbegehung hat der Ortsrat in Rethmar jetzt eine ganze Reihe von Problempunkten im Ort entdeckt. Unter anderem wiederholt er seine Forderung, dass die Lampenmasten an der Seufzerallee um etwa 50 Zentimeter gekürzt werden sollten. „Das wollen wir schon seit Jahren“, sagt Ortsbürgermeister Matthias Jäntsch. Dadurch erhoffen sich die Politiker eine bessere Ausleuchtung der Straße. Außerdem wünschen sie sich, dass an der Seufzerallee die großen Bäume ausgeschnitten werden. Diese verschatteten jene Bereiche, in denen die kleinen Alleebäume stehen. „Die kleinen können nicht wachsen“, meint Jäntsch.

Verärgerung habe es gleich zu Beginn der Ortsbegehung in Rethmar gegeben, betont der Ortsbürgermeister. Im vergangenen Jahr sei die Liste der Dinge, was in der Ortschaft alles zu verbessern sei, 40 Punkte lang gewesen. „Und nur die Hälfte ist von der Stadt erledigt worden“, meint Jäntsch. Als Beispiel nennt er, dass viele der versprochenen neuen Bäume nicht gesetzt worden sein, etwa an der Schule. Laut Verwaltung seien die bestellten Bäume nicht rechtzeitig zur Pflanzperiode geliefert worden. Nun werde es mindestens bis zum Herbst dauern, bis die Bäume gesetzt werden, meint der Ortsbürgermeister.

Ortsrat: „Grünflächen sinnvoller pflegen“

Statt Blühstreifen anzulegen, wie hier am Bärenkampgraben, will der Ortsrat Rethmar lieber, dass die Stadt ihre Grünflächen besser pflegt. Quelle: Stadt Sehnde

Dem Wunsch der Stadtverwaltung, Flächen zu definieren, auf denen Blumenwiesen zum Zweck der Artenerhaltung angelegt werden sollten, kommt der Ortsrat indessen nur zögerlich nach. Man habe diese Aufforderung „zur Kenntnis genommen“, meint der Ortsbürgermeister. Man sei sich im Ortsrat aber einig, dass es sinnvoller sei, die vorhandenen städtischen Grünflächen sinnvoller zu pflegen. Zum Teil würden an Gräben oder auf Grünflächen sehr radikale Pflegeschnitte vollzogen, die ökologisch nicht sinnvoll seien.

Von Rethmar

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