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Sehnde Radweg zwischen Höver und Bilm nach fünf Jahren ausgebessert
Umland Sehnde

Sehnde: Radweg zwischen Höver und Bilm nach fünf Jahren ausgebessert

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19:02 11.07.2019
Die Ortsratsmitglieder aus Höver und Bilm, Wolfgang Großmann (von links), Elisabeth Schärling, Erhard Bödecker, Lutz Ahlswede und Bernd Ostermeyer freuen sich über die Reparatur nach fünf Jahren. Quelle: privat
Höver/Bilm

Manchmal geschehen offenbar noch Zeichen und Wunder, meint Elisabeth Schärling. „Mehr als fünf Jahre haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass der Radweg zwischen Höver und Bilm dringend ausgebessert werden muss“, sagt das CDU-Ortsratsmitglied in Höver. Jetzt habe die Region Hannover, zuständig für Radwege an Kreisstraßen außerhalb der Ortschaften, endlich reagiert und eine besonders schadhafte Stelle mit Asphalt repariert. „Das war mal eine Überraschung“, freut sich Schärling mit ihren Mitstreitern aus dem Ortsrat Bilm.

Gefährliche Stufen in Betonplatten

Bis es so weit war, habe man aber immer wieder nachhaken müssen. Beide CDU-Fraktionen hätten erst kürzlich Anfragen an die Region geschrieben und erneut um eine baldige Reparatur gebeten. Im Ortsrat Bilm war der entsprechende CDU-Antrag jüngst auf einhellige Zustimmung gestoßen. „Wir haben uns auch um die Schulkinder aus Bilm gesorgt, die die Schule in Höver besuchen“, erläutert Bilms Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer. Denn in einem Teilstück hätten Baumwurzeln drei Betonplatten angehoben und „gefährliche Stufen“ gebildet. Die Region Hannover habe aber nur ein Schild aufgestellt, das auf die Gefahr hinwies und es jahrelang dabei belassen, kritisiert Schärling.

Als es wieder keine Antwort gab, habe sie nochmals einen Brief an die Verkehrsbehörde der Region geschrieben. „Wenn wir möchten, dass mehr Bürger Fahrrad fahren, dann müssen wir ihnen in erster Linie auch sichere Radwege anbieten.“ Nun seien die alten Platten entfernt und die Lücken mit Asphalt ausgeglichen worden. „Er ist jetzt wunderbar befahrbar, das war eine gelungene Gemeinschaftsarbeit zwischen Höver und Bilm“, sagt Schärling.

Von Oliver Kühn

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