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Sehnde Sanierung der historischen Kirchhofmauer kann beginnen
Umland Sehnde

Sehnde: Sanierung der historischen Kirchhofmauer kann nun starten

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12:10 13.05.2019
Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (von links) überreicht Pastor Uwe Büttner und Heidrun Golenia vom Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde den Förderbescheid. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

Einer Sanierung der Kirchhofmauer zwischen der Kreuzkirche und der Grundschule Breite Straße steht nun nichts mehr im Wege. Die Stadt hat der evangelischen Kirchengemeinde Sehnde nach der Entscheidung des Rats dafür den erhofften Zuschuss in Höhe von 32.000 Euro gewährt. Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke hat Pastor Uwe Büttner und Heidrun Golenia, Vorsitzende des Kirchenvorstands, jetzt den Förderbescheid übergeben.

Alles in allem schlägt die Sanierung der 76 Meter langen und 1,35 Meter hohen, denkmalgeschützten Kirchhofmauer mit rund 120.000 Euro zu Buche. Die Kirchengemeinde hat dafür viele Töpfe angezapft. Vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser kommen 40.000 Euro aus EU-Mitteln. Der Kirchenkreis Burgdorf gibt 30.000 Euro. Aus dem Etat der Kirchengemeinde selbst stehen 10.000 Euro zur Verfügung. „Das ist Geld, das wir noch von der aufwendigen Kirchensanierung übrig haben“, erklärte Büttner.

Etliche Risse und fehlende Steine

In der Mauer sind an vielen Stellen schon Steine herausgebrochen. Quelle: Katja Eggers

Die Arbeiten könnten nun theoretisch Ende Mai oder Anfang Juni beginnen. Eine Firma sei bereits beauftragt. Wenn alles klappe, könne die Sanierung zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein, berichtet Büttner. Die Arbeiten sind aufwendig. Denn die 200 Jahre alte Mauer weist etliche Risse auf, und an vielen Stellen sind Steine herausgebrochen oder fehlen ganz.

Die Sanierung beginnt mit einer Grundreinigung. „Dann müssen alle Fugen raus, und es muss geprüft werden, wo die Mauer noch standhaft ist und wo Steine ausgetauscht werden müssen“, erklärt Büttner. Damit das Wasser besser ablaufen kann, soll die Mauer eine Abdeckung aus leicht geneigten Sandsteinplatten bekommen.

Gefahr für spielende Kinder

Hier fehlt ein ganzer Stein. Quelle: Katja Eggers

Vor rund 20 Jahren hatte es bereits einmal den Versuch gegeben, die Mauer neu zu verfugen. Damals hatte die Materialmischung aber nicht gestimmt, es drang Feuchtigkeit ins Mauerwerk, Steine und Fugen platzten auf. Laut Büttner ist die erneute Sanierung der Kirchhofmauer auch deshalb dringend notwendig, weil diese mittlerweile ein hohes Verletzungsrisiko für spielende Kinder berge. „Wo Steine herausgebrochen sind, gibt es scharfkantige Ecken, das ist gefährlich“, betont Büttner.

Der Pastor ist froh, dass die Sanierung nun endlich beginnen kann. „Bis Anfang Dezember müssen wir schließlich alles abgerechnet haben, sonst wird es mit den Fördermitteln eng“, sagt er. Ob die Kirchengemeinde finanzielle Unterstützung der Stadt bekommen würde, war lange ungewiss. Die Entscheidung wurde vertagt, weil der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Soziales erst einmal abwarten wollte, wie hoch der Zuschuss vom Amt für Landesentwicklung ausfallen würde.

Ensemble steht unter Denkmalschutz

Der Rat der Stadt hat die Mittel in Höhe von 32.000 Euro bereits für den diesjährigen Haushalt bereitgestellt. „Kirche, Mauer und Grundschule sind ein Kulturgut und stehen als Ensemble unter Denkmalschutz – für eine normale Backsteinmauer hätten wir sicher nicht so viel Geld zur Verfügung gestellt“, sagte Lehrke.

Von Katja Eggers

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