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Sehnde Höver: So viele Stände waren es beim Dorfflohmarkt noch nie
Umland Sehnde

Sehnde: So viele Stände waren es beim Dorfflohmarkt in Höver noch nie

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00:20 25.06.2019
Björn Hendricksen (links) stöbert am Stand von Ilse-Marie und Werner Melzer. Quelle: Katja Eggers
Höver

 Der Ort Höver ist am Sonnabend zum mittlerweile fünften Mal zur Flohmarktmeile geworden. Die Höveraner hatten ihre Stände dazu vor ihren Häusern und Garagen und in ihren Vorgärten aufgebaut. Mit 64 Ständen waren es so viele wie noch nie. „Das ist absoluter Rekord“, sagte Diana Dummich von der Gruppe Hövers Herz, die den Dorfflohmarkt organisiert hatte. Sie freute sich zudem, dass auch neun private Flohmarktverkäufer von außerhalb den Weg nach Höver gefunden hatten. Sie kamen unter anderem aus Sehnde, Bilm, Bolzum und Bemerode und hatten ihre Stände auf dem Platz vor der Schule aufgebaut.

Ins Geschäft gekommen: David (10, von links) und Louis (5) verkaufen Paul Jona (4) und seinem Bruder Jan Erik (6) ein Star-Wars-Buch. Quelle: Katja Eggers

Playmobil für acht Euro

Der zehnjährige David hatte seine Ware derweil auf einer großen Decke ausgebreitet. „Kumpel“ Louis half bei den Verkaufsverhandlungen. „Ich hab’ schon ein Dino-Buch und einen Kartoffelvollroder von Playmobil verkauft“, berichtete David stolz. Das landwirtschaftliche Spielzeug hatte für acht Euro den Besitzer gewechselt. „Ich wollte zehn Euro haben, der wollte fünf geben, und dann haben wir uns in der Mitte getroffen“, sagte David. Dem vierjährigen Paul Jona verkaufte er ein Star-Wars-Buch. „Das kann mir Papa vorlesen“, meinte Paul Jona.

In der Straße Im Stiegfeld gehörten auch Ilse-Marie und Werner Melzer zu den Flohmarktverkäufern. Vor der heimischen Garage boten sie unter anderem Bücher, Elektrogeräte, Hausrat und Werkzeug an. „Wir haben den Keller ausgemistet, da ist einiges zusammenkommen“, berichtete Werner Melzer. Das Ehepaar nimmt schon zum dritten Mal am Dorfflohmarkt teil. „Es hat sich immer gelohnt – die Standmiete hatten wir auch diesmal ganz schnell wieder raus“, erklärte Melzer.

Manfred Sczepurek und seine Tochter Sylvia Wrubel haben ihren Stand vor der Garage aufgebaut. Quelle: Katja Eggers

Lob für entspannte Atmosphäre

Kinderbücher, Teller und eine Mini-CD-Anlage hatte derweil Annette Lechelt aus Hannover ergattert. An Hövers Dorfflohmarkt gefiel ihr auch die entspannte Atmosphäre. „So etwas würde ich mir auch für Hannover wünschen – vielleicht als Stadtteilflohmarkt“, sagte Lechelt.

Von Katja Eggers

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