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Sehnde Tagespflege ist beliebter Treffpunkt für Senioren
Umland Sehnde

Sehnde: Tagespflege ist beliebter Treffpunkt für Senioren

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09:00 23.11.2019
Sehndes Ortsbürgermeister Helmut Süß überreicht Einrichtungsleiterin Stefanie von Lübken ein Präsent. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

In der DRK-Tagespflege ist am Freitag gefeiert worden. Die Einrichtung an der Nordstraße 28 besteht seit mittlerweile fünf Jahren und hat das zum Anlass für eine kleine Feierstunde mit buntem Programm genommen. Mitarbeiter, Gäste und Angehörige genossen Kaffee, Kuchen, Livemusik und den Auftritt der Sehnder Turnkinder.

Sehndes Ortsbürgermeister Helmut Süß dankte dem Team der Tagespflege „für fünf Jahre großes Engagement in Sehnde“. Die Einrichtung hatte am 21. Oktober 2014 erstmals ihre Türen geöffnet. Sie ist eine von insgesamt neun DRK-Tagespflegen in der Region. „Die erste wurde 2011 in Langenhagen eröffnet, Sehnde ist die sechste – und immer noch sehr erfolgreich“, berichtete die DRK-Bereichsleiterin Irene Banmann-Meyer in ihren Grußworten. Anfangen hat in Sehnde alles mit vier Gästen, heute betreuen die Mitarbeiter von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr täglich bis zu 18 Senioren.

Austausch und Abwechslung im Alltag

Einer von ihnen ist Gerhard Bendig. Der 91-Jährige hat die Tagespflege erstmals 2015 besucht, heute kommt er an drei Tagen in der Woche dorthin. Da er gleich nebenan wohnt, schafft er den Weg noch gut mit seinem Rolllator. Die Tagespflege ist für ihn vor allem ein Ort, um sich mit anderen Senioren zu treffen, sich auszutauschen, Geselligkeit und Abwechslung im Alltag zu erleben.

Der Tag beginnt stets mit einem gemeinsamen Frühstück. „Da gibt es Kaffee, Brötchen und schöne Marmelade“, erzählt der Bendig. Danach trifft er sich mit anderen Gästen am liebsten auf eine Partie Karten im gemütlichen Gruppenraum. Im Nebenraum werde derweil Gymnastik gemacht, gebastelt und vorgelesen. „Wir reden auch ganz viel und erzählen uns gegenseitig, was wir alles als Kind erlebt haben oder welchen Beruf wir hatten – da lernt man sich sehr gut kennen“, berichtet Bendig.

Eigener Fahrservice gehört dazu

Mittags nimmt er mit den anderen Senioren ein gemeinsames Mittagessen ein. Wer möchte, hält dann ein Mittagsschläfchen im Ruheraum. „Dafür gibt es extra so ganz schöne Sessel, die man nach hinten klappen kann, und vorn fahren dann Stützen für die Füße aus“, erklärt der 91-Jährige. Nachmittags gebe es dann noch Kaffee und Kuchen. Und dann würden auch schon die Fahrer bereit stehen, um die Gäste wieder nach Hause zu fahren, erzählt Bendig. Durch einen eigenen Fahrdienst werden die Gäste morgens abgeholt und am späten Nachmittag wieder nach Hause gebracht.

Neben den vier Fahrern gehören jeweils drei Pflege- und Betreuungskräfte und eine Hauswirtschaftskraft zum Team der Einrichtung. Von Lübken verabschiedete bei der Feier zwei von ihnen in den Ruhestand, eine wechselt ins Hotelgewerbe. Gerhard Bendig wird die Damen vermissen. „Die Mitarbeiter sind hier alle sehr nett und herzlich, die habe ich alle richtig lieb gewonnen“, sagte er mit Wehmut.

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Von Katja Eggers

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