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Sehnde Viel Andrang bei Weihnachtsmärkten in Rethmar und Höver
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Sehnde: Viel Andrang bei Weihnachtsmärkten in Rethmar und Höver

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18:00 01.12.2019
Der Weihnachtsmarkt in Rethmar lockt die Besucher scharenweise an die Kirche. Quelle: Katja Eggers
Rethmar/Höver

Beim Weihnachtsmarkt in Rethmar hat auch in diesem Jahr wieder jede Menge Andrang geherrscht. Schon am frühen Nachmittag tummelten sich an der Kirche Hunderte Besucher. „Ich bin diesmal viel entspannter als im Vorjahr – es läuft“, sagte Cord Hashemian, der die Veranstaltung zusammen mit Karl-Heinz Reinsch federführend organisiert hatte.

Die Besucher halten ihr Stockbrot ins Feuer. Quelle: Katja Eggers

Die Organisatoren hatten sich im Vorjahr neu zusammengefunden, die Veranstaltung nach etlichen Jahren wieder an die Kirche geholt und ihr obendrein ein neues Konzept verpasst. „Wir knüpfen an die Erfolge der Premiere an“, sagte Hashemian. Am Konzept wurde daher in diesem Jahr nicht viel verändert. Statt 25 gab es sogar 30 Stände. Gut 90 Prozent der Buden wurden von örtlichen Vereinen und privaten Bürgern aus Rethmar bestückt. Das Angebot an Selbstgemachtem reichte von Schmuck und Schals über Körnerkissen und Kuscheltiere bis hin zu Pulswärmern und Puppen.

Ansgar (1) und Willi (3) drehen eine Runde im historischen Kinderkarussell. Quelle: Katja Eggers

Neu war allerdings der Eröffnungsabend mit Feuertanz, Fackeleinzug und Livemusik am Sonnabend. Mit dem zusätzlichen Angebot hatten die Organisatoren auf den Wunsch vieler Rethmarer reagiert, nicht nur am Sonntag Programm anzubieten. Weil der Eröffnungsabend an die 400 Besucher anlockte, soll es ihn auch im nächsten Jahr wieder geben.

Höveraner müssen Stände neu anordnen

Beim Weihnachtsmarkt der Schützengesellschaft Höver war in diesem Jahr vieles anders – jedoch nicht etwa, weil es Veranstaltern und Besuchern in der Vergangenheit nicht gefallen hätte. Aber wegen des Neubaus der Grundschule auf dem Grundstück nebenan mussten die Stände mit Kissen, Taschen, Mützen und Schals auf der benachbarten Schafweide ebenso anders angeordnet werden wie die Buden für Glühwein und Bratwurst.

Letztere war sogar ganz neu. „Die alte konnte nicht mehr auseinandergenommen werden“, berichtete Schützen-Chef Wolfgang Großmann. Deshalb musste sie am alten Standort bleiben, während ein Neubau zusammengezimmert wurde. Die Wertmarken für die Essens- und Getränkestände wurden dieses Mal aus dem Gartenhäuschen eines Nachbarn heraus verkauft, der es extra dafür zur Verfügung gestellt hatte. Nur das Kuchenbüfett stand an seinem angestammten Platz im Schützenheim, und der Weihnachtsmann kam auch wie jedes Jahr, um kleine Naschtüten an die Kinder zu verteilen.

Vier Stunden lang lässt Sascha Dittrich beim Weihnachtsmarkt in Höver den Krustenbraten in seinem selbst gebauten Smoker garen. Quelle: Thomas Böger

Mit dem Weihnachtsmarkt wollen die Schützen nicht nur die Höveraner in gemütlicher Atmosphäre zusammenbringen, sondern auch ein bisschen Geld einnehmen. Erfahrungsgemäß kämen dabei etwa 1000 Euro zusammen, sagt Großmann. In diesem Jahr sind die Einnahmen besonders willkommen, denn der Verein hat nicht nur Fenster und Dach des Schützenhauses erneuert, sondern musste unerwartet auch noch die defekte Heizung durch eine neue ersetzen.

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Von Katja Eggers und Thomas Böger

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