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Sehnde Stadt Sehnde erinnert an jüdischen Friedhof
Umland Sehnde Stadt Sehnde erinnert an jüdischen Friedhof
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00:20 11.11.2018
Der Jüdische Friedhof in Bolzum. Quelle: Oliver Kühn
Sehnde

Die Pogrome gegen Juden in der Nazi-Diktatur am 9. November 1938 jähren sich zum 80. Mal: Dieses Datum begeht die Stadt am Freitag als Gedenktag mit der Ausstellung „Opfer nationalsozialistischer Gewalt in Sehnde“ – die erstmals um den Jüdischen Friedhof in Bolzum erweitert wird. Beginn ist um 18 Uhr im Ratssaal der Stadt, Eingang Nordstraße 19. Dazu gibt es einige Redebeiträge, musikalische Darbietungen und einen kleinen Imbiss.

Außer Informationen zum Jüdischen Friedhof, der am Rande Bolzums liegt, gibt es auch Wissenswertes über das Schicksal jüdischer Familien in Sehnde. Fast alle wurden deportiert oder sind geflohen. Vor sechs Jahren hat es sich die „Projektgruppe Stolpersteine“ zur Aufgabe gemacht, die Erinnerungskultur in Sehnde zu pflegen und die Zeugnisse der Vergangenheit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weil sich außerdem der Erste Weltkrieg zum 100. Mal jährt, hat das Stadtarchiv auch dazu Informationen über die Geschehnisse in Sehnde zusammengetragen.

Von Oliver Kühn

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