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Springe Baugebiet Zur Schille: Stadt legt der Öffentlichkeit ihre Pläne vor
Umland Springe

Bürger dürfen Pläne für Bennigser Baugebiet einsehen

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14:23 11.09.2019
Unweit der Straße Zur Schille soll ein neues Baugebiet entstehen. Ab 19. September liegen die Pläne nun öffentlich aus. Quelle: Juliet Ackermann
Bennigsen

Auf dem Weg, das Baugebiet Zur Schille endlich zu realisieren, ist nun die Öffentlichkeit gefragt: Bürger können vom 19. September bis 24. Oktober Stellungnahmen zu den Plänen abgeben, die in dieser Zeit im Baudezernat und online unter www.springe.de ausliegen.

Ein Problem, das noch gelöst werden soll: der Autoverkehr. Denn schon jetzt, heißt es bei der Stadt, staue sich aus dem angrenzenden Wohngebiet der Verkehr zurück, wenn an der Ortsdurchfahrt die Bahnschranken zu sind. Wohnen dort künftig noch mehr Menschen, könnte sich das Problem verschärfen. Eine Analyse soll mögliche Lösungen in Sachen Verkehrsführung aufzeigen, sagt Bürgermeister Christian Springfeld.

Nach dem Ende Öffentlichkeitsbeteiligung werden die Ergebnisse aufbereitet und erneut der Politik vorgelegt – die dann die Planänderungen endgültig beschließen und den Weg freimachen soll. Zur Freude von Springfeld: „Wir haben an diesem Gebiet echt Jahrzehnte rumgedoktert.“ Stadt und Träger HRG hätten aber nie locker gelassen.

Ratsherr Uwe Selent (Linke) hatte im jüngsten Planungsausschuss angeregt, die aus seiner Sicht überdimensionierte Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße zurückzubauen. Ein Anliegen, das Stadtplanerin Susan Demelius für nachvollziehbar, aber nicht weitsichtig hält: Das neue Feuerwehrhaus liegt an der Straße, „und die Fahrzeuge haben eine gewisse Breite“. Alle Grundstücke im Neubaugebiet sollen übrigens über eine Straße erschlossen werden, die sich durch die neue Siedlung zieht. Das liegt auch daran, dass das Gefälle zur Straße Zur Schille zu hoch ist. Beim Ein- und Ausparken wären andernfalls Probleme programmiert.

Doch keine Kita im Neubaugebiet

Die anfänglichen Pläne, in das Neubaugebiet auch eine Kindertagesstätte zu integrieren, sind mittlerweile zur Seite geschoben worden: Im Fokus der Planer steht stattdessen das mittelfristig leerstehende Gebäude der Peter-Härtling-Förderschule.

Ortsratsmitglied Udo Niemann hakte im jüngsten Planungsausschuss nach und erfuhr: Der Kita-Bau bleibt laut Bebauungsplan aber weiterhin möglich.

Ein Herzstück der neuen Siedlung soll ein Altenpflege- und Seniorenwohnheim werden, in dem es auch ein öffentliches Café geben könnte. Der Bebauungsplan lässt für das gesamte Gelände kleine, gewerbliche Nutzungen zu, „zum Beispiel aus den Bereichen IT oder Versand“, teilte die Planerin im Fachausschuss mit.

Auch eine Arztpraxis oder ein Architekturbüro wären denkbar. Größere Betriebe wie Gartenbaufirmen oder Tankstellen werden ausgeschlossen.

Von Marita Scheffler und Christian Zett