Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Springe Burkhard Foltz und Hans-Jürgen Brandt eröffnen gemeinsame Ausstellung
Umland Springe

Burkhard Foltz und Hans-Jürgen Brandt eröffnen gemeinsame Ausstellung

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
12:26 31.01.2020
Auf der einen Seite bunt und groß, auf der anderen Seite Schwarz-Weiß-Darstellungen: Burkhard Foltz (l.) und Hans-Jürgen Brandt stellen ihre Werke im Museum aus. Quelle: Foto: Saskia Helmbrecht
Anzeige
Springe

„Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen“, hat der Schriftsteller Theodor Fontane einmal gesagt. Journalist Hermann Löns hätte noch ergänzen können: „Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz.“ Und das haben sich auch Hans-Jürgen Brandt und Burkhard Foltz zu Herzen genommen: Beide verbindet nicht nur ihre Leidenschaft fürs Reisen, sondern auch ihr malerisches Können, allerdings auf ganz unterschiedliche Weise. Die beiden werden am kommenden Sonntag im Museum auf dem Burghof ihre erste gemeinsame Ausstellung eröffnen.

Die Künstler haben sich in den frühen Achtzigerjahren in Hannover kennengelernt. Sie waren Kollegen im Hochbauamt der Landeshauptstadt und haben dort unter anderem Schulneubauten geplant. Und dieser besondere Blick auf Architektur und Gebäude spiegelt sich auch in ihren Werken wider.

Während sich Foltz in seinen Aquarellen auf Impressionen aus Schottland konzentriert, widmet sich Brandt in seinen Zeichnungen Skandinavien, wo er seit den Sechzigerjahren immer wieder hinfährt. „Der skandinavische Virus hat mich schon in der Jugend erwischt“, sagt der Springer mit einem Lächeln. Die Ausstellung, da sind sich die beiden einig, „lebt von den Gegensätzen und Kontrasten“, denn eigentlich sind ihre Werke nicht vergleichbar, schließlich handelt es sich um verschiedene Länder, verschiedene Malstile und Formate. Trotzdem: Fernweh kommt beim Betrachten aller Bilder sicher auf.

Foltz (74 Jahre) hat zunächst mit Ölfarben gemalt, ist dann aber auf Aquarelle umgeschwenkt. Und das hatte auch einen ganz konkreten Grund: „Meine Frau hat unter dem Ölgeruch stark gelitten“, sagt er mit einem Lachen. Sie ermutigte ihn, einen Aquarellkurs zu belegen – und dort wurde seine Begeisterung sofort geweckt. „Ich musste aber trotzdem umlernen, zum Beispiel gibt es bei Aquarellen kein weiß, anders als bei Öl. Und man kann auch nicht einfach so drübermalen, sodass man bei Aquarellen viel genauer überlegen muss.“

Auch Brandt kann bei seinen präzisen Zeichnungen nachträglich kaum noch etwas korrigieren – jeder Strich muss sitzen. Doch das hat der 75-Jährige während seines Architekturstudiums schon kennengelernt. „Das hat mir damals schon sehr viel Spaß gemacht.“ Brandt hat seine Bilder sogar schon in Finnland ausgestellt, als die Vermieterin des Ferienhauses zu ihm sagte „You are an artist“ und ihm daraufhin Räume vermittelte.

Als die beiden in den Ruhestand gegangen sind, haben sie sich ihrem Hobby noch intensiver gewidmet – und während eines Ehemaligentreffens des hannoverschen Hochbauamtes entstand dann die Idee einer gemeinsamen Ausstellung. „Wir nehmen uns nichts weg, weil jeder seinen eigenen Stil hat“, so Foltz. Beide malen und zeichnen meist eher abgelegenere Orte, werfen einen Blick fernab der bekannten Routen. Und da kommt für sie der Begriff „Hygge“ ins Spiel – die dänische Glücksphilosophie, verbunden mit Gemütlichkeit und Geborgenheit. „Vielleicht wecken wir ja bei dem einen oder anderen Besucher auch Erinnerungen“, so Foltz. „Gerade die Süddeutschen sind schwer für den Norden zu begeistern.“

Von Saskia Helmbrecht

Sie fühlen sich zwischen den Fronten zerrissen: Die Gestorfer Landwirte und ihre Berufskollegen wollen und müssen einerseits produktiv sein und unternehmerisch wirtschaften, andererseits fühlen sie sich mit Blick auf den gesellschaftlich und politisch geforderten Naturschutz immer wieder als Buhmänner und -frauen der Nation.

02.02.2020

Neue Klangfarben, Musiker aus nah und fern und ein breit gefächertes Programm: Die Reihe „Konzerte im Kirchgarten“ sonntags um 17 Uhr in der Johanneskirche biete in dieser Saison nicht nur große musikalische Vielfalt, auch das Organisationsteam hat sich erweitert, freut sich Sprecher Paul Widmer.

30.01.2020

Der Deister soll als Naherholungsgebiet noch attraktiver für Touristen werden. Vertreter der Deisterkommunen haben bei einem Workshop eine bessere Anbindung und Infrastruktur für Wanderer gefordert.

31.01.2020