Das Waldbad bleibt 2020 in Altenhagen I auf der Agenda
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Springe 2020: Das Waldbad bleibt auf der Agenda
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Das Waldbad bleibt 2020 in Altenhagen I auf der Agenda

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17:50 29.12.2019
Bereit für 2020: Kai Dettmer steht in der Dorfmitte von Altenhagen I, wo im neuen Jahr ein Bücherschrank aufgestellt werden soll.
Bereit für 2020: Kai Dettmer steht in der Dorfmitte von Altenhagen I, wo im neuen Jahr ein Bücherschrank aufgestellt werden soll. Quelle: Foto
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Altenhagen I

Die Erhaltung des Waldbades bleibt in Altenhagen I nach wie vor Thema – auch 2020. „Ich würde mir wünschen, dass das ganze Dorf Verantwortung übernimmt“, sagt Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer. Spannend wird es am 28. Februar, wenn während der Mitgliederversammlung des Fördervereins Waldbad geklärt werden soll, wer die Nachfolge des Vorsitzenden Klaus Meyer antreten wird. Denn Meyer will sein Amt aus beruflichen Gründen abgeben. „Es wäre toll, wenn sich Leute fänden, die vielleicht auch als Team zur Verfügung stehen“, erklärt Dettmer.

Um stärker in die aktuellen Entwicklungen einbezogen zu werden, haben die Ortsratsmitglieder an die Stadt Springe die Bitte gerichtet, beim Workshop zum Bäderkonzept mit einbezogen zu werden. Mehr Altenhägener Vertreter wünscht sich Dettmer auch auf politischer Ebene: „Ich fände es schön, wenn aus dem Ortsrat auch jemand im Stadtrat wäre“, sagt sie. Für sich selbst überlege sie, ob ein Ratsmandat für das Dorf besser sei oder sie für ihren Heimatort ihre Zeit lieber anderweitig einbringe.

Sowohl in beruflicher als auch in privater Hinsicht war dieses Jahr für Dettmer nach eigenen Angaben sehr ereignisreich. Deshalb habe sie weniger Veranstaltungen beigewohnt als in den Vorjahren. Dies werde 2020 anders – sofern es nicht anders komme, versichert Dettmer, die in Altenhagen I seit 2011 Ortsbürgermeisterin ist. Für sie gehe es auch darum, den 1240 Einwohnern klarzumachen, dass jeder ein Teil der Dorfgemeinschaft ist und etwas dazu beitragen kann. Eine Herausforderung sei es, alle Dorfbewohner persönlich zu erreichen und die einzelnen Zeitkontingente sowie Kompetenzen zusammenzuführen. An Aufgabenfeldern wie Hol- und Bringdiensten, Zettel zu verteilen oder zu waschen mangle es nicht.

Im kommenden Jahr werden einige Projekte Früchte tragen: In der Dorfmitte soll ein Bücherschrank aufgestellt werden. Im Eingangsbereich der Sporthalle wird im Außenbereich zudem ein Defibrillator installiert werden – jedoch erst, nachdem er während einer Schulung öffentlich vorgestellt worden ist.

Über die Möglichkeiten der Bestattung wollen die Ortsratsmitglieder mit einem Flyer aufklären. Das Infoschreiben soll Anfang des Jahres erstellt und bei einer Infoveranstaltung vorgestellt werden. Der Hintergrund: Wegen der hohen Nachfrage an Waldbestattungen war mit dem städtischen Gärtnermeister Achim Gerke untersucht worden, ob in Altenhagen I neben der Erd- und Urnenbestattung auch Waldbestattungen möglich sind.

Spätestens im August soll dann die Kita-Gruppenerweiterung umgesetzt werden. „Der Bezug zu Kindern aus dem Ort, der muss doch bleiben. Das wird sich, denke ich, besser regeln lassen.“

Beim Thema Breitbandanschluss im Mühlenbusch und Hagen ist dagegen bislang keine Änderung in Sichtweite. „Ich hoffe, dass die Stadt Springe sich da mit einbringt und die weißen Flecken beseitigt werden“, so Dettmer. Ebenfalls auf der Agenda: „Wir wollen die Möglichkeit geben, bauen zu können. Wir sind dabei, nach Wegen zu suchen.“

Von Juliet Ackermann