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Springe In Eldagsens Nordstraße gibt es Probleme mit Bussen
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Ersatzhaltestelle sorgt für Ärger mit Bussen

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13:11 11.08.2019
Künftig wollen Busfahrer verstärkt auf Autoverkehr aus der Wallstraße achten.  Quelle: foto: Ralf T. Mischer
Eldagsen

Immer wieder komme es beim Abbiegen von der Wallstraße in die Nordstraße zu brenzligen Situationen, weil Busse Autofahrer übersähen und ihnen die Vorfahrt nähmen: Eine Anwohnerin wünscht sich, dass die Ersatzhaltestelle in der Nordstraße um einige Meter versetzt wird, um die Sache zu entschärfen.

Die Linien 310, 380 und 385 fahren wegen der Bauarbeiten im Bereich der Wallstraße die regulären Haltestellen Eldagsen, Lange Straße und Eldagsen, Wallstraße, nicht an. Ersatzhaltestellen wurden deshalb in der Nordstraße und in der Knickstraße eingerichtet. Zumindest Letztere sorgt bei einer Anwohnerin für Unmut: Mehrfach sei es ihr gerade in den frühen Morgenstunden passiert, dass ihr beim Abbiegen von der Wallstraße auf die Nordstraße von den Bussen die Vorfahrt genommen worden sei. Nur durch rasches Bremsen habe sie einen Zusammenstoß noch verhindern können.

Busfahrer rechnen nicht mit Autos aus der Wallstraße

Gerade in den frühen Morgenstunden, so die Anwohnerin der Wallstraße, rechnen die Busfahrer ihren Beobachtungen zufolge überhaupt nicht damit, dass aus der Wallstraße Autos kommen. „Man kommt auf jeden Fall ganz schlecht aus der Straße heraus.“

Generell sei es in der Nordstraße überaus eng, betont die Anwohnerin, so eng, dass sie sich manchmal nicht traue, an den Bussen vorbeizufahren. Die Eldagserin würde sich deshalb wünschen, dass die Bushaltestelle ein paar Meter verlegt wird, um die Engstellen zu vermeiden..

Laut Regiobus-Sprecher Tolga Otkun seien bislang keine Probleme in dem Bereich bekannt. Zugleich kündigt er aber an, dass noch mehr Rücksicht genommen werden soll. „Wir werden aber auf den Hinweis der Anwohner reagieren und auf jeden Fall unsere Fahrer sensibilisieren – wenn sie in die Straße fahren, müssen sie mit Gegenverkehr rechnen“, sagt Otkun auf Nachfrage dieser Zeitung.

Regiobus plant keine Verlegung der Ersatzhaltestelle

Bislang sei aber – zum Glück – nach Kenntnis von Regiobus noch nichts passiert. Eine Verlegung der Bushaltestelle wird demnach nicht in Erwägung gezogen.

Im Bereich der Straßen rund um die gesperrte Wallstraße hatte sich bereits vor einigen Tagen ein Leser an die Zeitung gewandt, um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Stein des Anstoßes war die in den Augen eines Anwohners schwierige Parksituation infolge der Arbeiten und der damit verbundenen Sperrungen. Die Stadt hatte allerdings herausgestellt, dass ihr keine Parkprobleme in dem Bereich bekannt seien, aber Mitarbeiter ohnehin schon besonderes Augenmerk auf die Situation in der Straße richteten.

Gesperrt ist die Wallstraße zwischen Lange Straße und Nordstraße übrigens noch bis maximal zum 29. Februar. In Verbindung mit dieser Maßnahme wird auch die Straße Am Namenlosen Knick gesperrt. Und für Anlieger ist während dieser Zeit die Einbahnstraßenregelung in der Wallstraße aufgehoben.

Grund für die Sperrung der Wallstraße sind Arbeiten im Rahmen der Stadtsanierung.

Von Ralf T. Mischer