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Hortplätze werden deutlich teurer

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17:11 08.09.2019
Die Hortplätze werden teurer. Quelle: Archiv
Springe

Im Hort werden Grundschüler täglich von 15 bis 17 Uhr betreut. Eltern können damit die Lücke abdecken, die nach dem Unterrichtsschluss und dem anschließenden Ganztagsangebot entsteht. Früher waren die Plätze auch deshalb so beliebt, weil die Horte auch während der Ferien geöffnet sind – ein Segen für berufstätige Väter und Mütter, die vor dem Dilemma standen, mit ihrem Urlaub nicht alle zehn Ferienwochen füllen zu können. Mittlerweile bietet die Stadt deshalb eine eigene Ferienbetreuung für ausgewählte Wochen an.

Die Hortgruppen sind an fünf Kitas im Stadtgebiet angedockt. Wie viele Plätze vorgehalten werden, richtet sich nach der Nachfrage, es gibt aber auch feste Größen. „In den letzten Monaten war feststellbar, dass nicht in jeder Einrichtung alle Plätze belegt sind“, schreibt die Verwaltung in einer Vorlage für die Politik, die sich am 18. September im Schulausschuss über die steigenden Beiträge unterhalten muss.

Laut einem vor Jahren getroffenen Beschluss muss das Hortangebot selbsttragend sein. Sprich: Die Einnahmen durch die Beiträge und die Landesfinanzhilfe (zum Beispiel für sozialschwache Familien) sollen die Personal- und Sachkosen decken. Weil teilweise Plätze frei bleiben, geht die Rechnung aber jetzt nicht mehr auf. Es fehlen 11 600 Euro zur schwarzen Null.

Die Stadt sieht keine Alternative zur Erhöhung des Monatsbeitrags um 82 Euro. Die Preistabelle soll zum Jahreswechsel angepasst werden. Wie bislang auch ist anschließend eine jährliche Steigerung um 2 Prozent geplant.

Von Marita Scheffler

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