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Möller zollt Vereinen seinen Respekt

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14:43 16.01.2020
Die Neubürger in beiden Ortschaften integrieren, die Sicherheit auf den Straßen verbessern und den Aushangkasten versetzen – das sind nur drei der Themen, die Hartwig Möller sich für Hachmühlen und Brullsen in diesem Jahr vorgenommen hat. Quelle: foto
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Hachmühlen/Brullsen

Fragt man Hartwig Möller, was ihm aus dem vergangenen Jahr in Hachmühlen und Brullsen in besonders positiver Erinnerung geblieben ist, hat er eine ganz klare Antwort: „Vor dem, was die Vereine alles leisten, muss ich immer wieder meinen Hut ziehen. Sie haben einen großen Anteil an der Dorfgemeinschaft.“ Dafür sei er sowohl als Ortsbürgermeister als auch als Bürger dankbar.

Jeder Verein gestalte dabei ganz eigene Feste. „Beim Jubiläum der Feuerwehr Hachmühlen gab es eine ganz tolle, runde Feier“, denkt Möller etwa an den September zurück. „Dabei gab es auch eine gute Beteiligung im Ort. Es ist schön, wenn die Bürger der Feuerwehr so etwas zurückgeben.“ Auch der Kindergarten bringe sich stets sehr gut ein und verleihe den Festen „eine besondere Note“.

Für dieses Jahr hätten die Vereine ihm bereits wieder ihre Daten für geplante Feiern zugesandt. „Es sind viele Highlights dabei“, verspricht Möller, auch wenn sich einiges erst noch ergebe. Alle machten sich dafür viel Mühe. Für die Bürger hat er daher die Aufforderung: „Runter vom Sofa und ab zu den Veranstaltungen!“

Dazu zählen auch die Osterfeuer. Während die Veranstaltung in Brullsen „ein Selbstläufer“ sei, wünscht sich der Ortsbürgermeister für Hachmühlen mehr Beteiligung. „Jeder kann mitmachen. Ich wünsche mir eine breite Basis von Helfern und nicht nur die gleichen Leute.“

Für beide Dörfer sei zudem die Integration von Neubürgern wichtig. „In Brullsen haben wir zwei neue Familien mit Kindern dazubekommen, und auch in Hachmühlen gibt es Neubürger. Es ist die Aufgabe aller, die Leute willkommen zu heißen.“

Während Neubürger Wohnungen kaufen, seien aber leider auch einige Mitbürger verstorben. „Das zieht leere Wohnungen mit sich – fürs Dorfbild ist das nicht schön.“

Daher stehen auch die Themen Dorfverschönerung und Sauberkeit weiterhin auf Möllers Programm. „Das wollen wir in 2020 weiterleben“, sagt er und findet: „Das ist nicht die Aufgabe vom Dorfverein allein.“ Unter anderem ärgert sich der Ortsbürgermeister nach wie vor über die an der Kreuzung der Bundesstraßen von einem Anwohner aufgestellte Toilettenschüssel. „Das ist nicht schön für das Dorf und kein schöner Hinweis für die Stadt“, meint Möller. „Ich weiß, dass das ein Privatgrundstück ist, aber ich wünsche mir, dass hier noch mal mit dem Bewohner das Gespräch gesucht wird.“ Hierbei erwarte er auch Initiative der Stadt.

Ebenfalls an dieser Kreuzung steht der Infokasten. Dieser soll nach Wunsch des Ortsrats auf die andere Straßenseite zum Mühlenstein ziehen. Dazu fanden auch bereits Treffen mit der Stadtverwaltung statt. „Es ist unser erklärtes Ziel, das 2020 umzusetzen“, so Möller. Und auch die Sandbrinkswiesenbrücke solle in diesem Jahr saniert werden.

Ein weiteres Anliegen, das ihm sehr wichtig ist, ist die Sicherheit auf den Straßen. Nach zwei Unfällen mit Personenschäden an der Nordstraße hatten Anlieger im Herbst Unterschriften gesammelt. Neben dem Ortsrat seien auch Rat, Stadt und Landkreis gefragt, für mehr Sicherheit zu sorgen, findet Möller. „Ich wünsche mir mehr Unterstützung.“

Zum Sicherheitsaspekt zählt für den Ortsbürgermeister auch die Parksituation in vielen Straßen. So werde teilweise auf Bürgersteigen und an Ecken geparkt – „die Autos kommen schlecht durch“, kritisiert er.

Allgemein, so fasst Möller zusammen, gelte: „Was wir als Ortsrat unterstützen können, tun wir, aber alle Bürger sollten sich auch einbringen.“

Von Johanna Lindermann

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