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Ab Februar wird in Springe geblitzt

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19:18 24.11.2019
Der Enforcement Trailer ist bislang etwa bei der Polizei und der Stadt Hannover im Einsatz. Nun überlegt auch die Stadt Springe, ein solches Gerät anzuschaffen. Quelle: FOTO
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Springe

Eigentlich sollte der mobile Blitzeranhänger bereits im Oktober da sein. Laut Karsten Kohlmeyer vom Ordnungsamt ist die Beschaffung aber nicht das Problem, sondern die Mitarbeiterschulung: „Wenn die Kollegen nicht richtig geschult sind, haben die Messungen keine rechtsgültige Wirkung“, erläutert Kohlmeyer. Ein Mitarbeiter, der sich mit der Messtechnik auskennt, bringe derzeit drei weiteren Verwaltungsangestellten bei, wie der Blitzer zu bedienen ist.

Möglich Standorte für das mobile Kontrollgerät gibt es offenbar schon – nach Rücksprache mit der Polizei, die auf besonders gefährliche Stellen hingewiesen habe. „Ab Februar ist mit Messungen zu rechnen“, sagt der Ordnungsamtschef. Ab der Zeit kündigt er ein regelrechtes „Blitzlichtgewitter“ an – schließlich wolle die Stadt ja „Geld verdienen“. Bei dem Blitzer handelt es sich um einen mobilen Anhänger, der bewegt werden kann und autonom das Tempo kontrolliert. Allerdings soll das Gerät zunächst nur angemietet, getestet und später dann gegebenenfalls gekauft werden.

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Im Haushalt sind für die Anmietung laut Fachbereichsleiterin Hanna Kahle 160 000 Euro eingeplant. „Da müssen wir mal schauen, wie wir damit hinkommen“, sagte sie im Ordnungsausschuss. Das Messgerät kann ein halbes Jahr lang getestet werden. Es handelt sich um eine Art Mietkauf: Wenn der Blitzer so funktioniert, wie die Stadt sich das vorstellt, würde sie ihn kaufen. Wenn nicht, geht er zurück.

In Sachen Einnahmen geht die Stadt von rund 60 000 Euro jährlich aus, die durch die Kontrollen ins Stadtsäckel fließen würden. Das ist nur eine Schätzung – am Ende kommt es darauf an, wie rasant die Springer unterwegs sind.

Von RALF T. MISCHER

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