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Umland Springe Nachrichten 780.000 Euro für Springes Straßen
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10:55 10.05.2014
Foto: 63 beschädigte Straßen will die Stadt in diesem Jahr reparieren – darunter auch den Radweg an der Völksener Straße.
63 beschädigte Straßen will die Stadt in diesem Jahr reparieren – darunter auch den Radweg an der Völksener Straße. Quelle: Mischer
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Auch in diesem Jahr gilt aus finanziellen Gründen die Devise „flicken statt erneuern“. Insgesamt sollen die städtischen Arbeiter 27 185 Quadratmeter Asphalt einer Oberflächenbehandlung unterziehen – dem umgangssprachlichen „Splitten“. Dabei wird die Straße zwar länger haltbar gemacht und abgedichtet – trotzdem rüttelt es beim Fahren noch ordentlich.

Auf immerhin 3750 Quadratmetern will die Stadt deshalb ein neues Reparaturverfahren ausprobieren: Sie setzt auf Gehwegen, in engen Straßen und Sackgassen sogenannte „Dünne Schichten im Kalteinbau“ ein. Sie sind glatter, gleichen Unebenheiten besser aus – eignen sich aber nicht für stark geschädigte Fahrbahnen. Testen will die Stadt das Prinzip an mehreren Stellen in Lüdersen, aber auch auf dem Gehweg der Kantstraße in Springe oder auf dem südlichen Radweg der Völksener Straße.

Einzelne Risse stopfen will die Stadt in diesem Jahr gleich auf 18 750 Straßenmetern. Schwerpunkte sind der nördliche Teil der Steinstraße in Bennigsen (1500 Meter), die Osterfeldstraße in Gestorf (2000 Meter) und die Straße „Im Thiefeld“ samt Abzweigungen (2000 Meter).

Tatsächliche Asphaltarbeiten stellen mit 580 Quadratmetern den weitaus kleinsten Teil des Maßnahmenpakets dar. Sie sind schwerpunktmäßig in Lüdersen geplant: An der Bergdorfstraße und am Wehrturm sollen 250 Quadratmeter instand gesetzt werden. Allein 100 000 Euro will die Stadt in die Sanierung ihrer Brücken stecken. Auch hier gibt es einen Sanierungsstau, sodass zunächst die schwerwiegendsten Mängel aus den jüngsten Prüfungen abgearbeitet werden müssen.

Der städtische Bauhof soll sich neben den Straßenreparaturen auch um vorbereitende Arbeiten für den bald umzusetzenden Radverkehrsplan kümmern. Außerdem sollen die Mitarbeiter an einigen Straßenkreuzungen den Bordstein absenken, um die Überquerung, insbesondere mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator zu erleichtern. Ein Schwerpunkt bildet außerdem die Straßenbeleuchtung – 125 000 Euro sind dafür eingeplant. Mit dem Geld will die Stadt unter anderem Leuchtdioden eines chinesischen Herstellers in ihre Laternen einsetzen – sofern gerade durchgeführte Tests erfolgreich sind. Man verspreche sich davon eine Reduzierung des Stromverbrauchs um 20 Prozent. Die Anschaffung solle sich schon nach zwei Jahren rechnen, heißt es in einem Papier der Verwaltung. Auffällig ist demnach ein Farbwechsel: Das Laternenlicht wäre demnach weniger warm.

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