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Pläne für Neubaugebiet Vogesgarten in Gestorf stocken

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19:08 24.11.2019
Noch keine freie Fahrt für das Baugebiet Vogesgarten. Quelle: Anne Brinkmann-Thies
Gestorf

Maximal 15 Häuser könnten auf dem Areal im Herzen von Gestorf entstehen, das mehreren Eigentümern gehört. Doch zumindest einige seien nicht zufrieden mit dem Preis, den die NLG zu zahlen bereit sei. 18 Euro sollen es pro Quadratmeter sein. Einer der Eigentümer hatte sich in der jüngsten Sitzung des Gestorfer Ortsrats zu Wort gemeldet und seinen Unmut darüber bekundet, dass es nicht vorangehe. In anderen Ortsteilen würden ja auch Neubaugebiete entstehen, schimpfte der Senior. Ortsbürgermeister Brezski erläuterte ihm, dass zunächst ein Bebauungsplan aufgestellt werden müsse. „Und so ein B-Plan ist teuer“, sagte der Ortsbürgermeister.

Dazu komme, dass eine Erschließung wegen des felsigen Untergrunds teurer als normal sei, so Brezski. Und der Träger müsse natürlich seine Kosten genau kalkulieren. Er hat aber auch Verständnis für die Grundstückseigentümer, die mit der gebotenen Kaufsumme nicht zufrieden seien.

Dabei habe es bei einem letzten gemeinsamen Treffen zwischen der NLG und den Gestorfern eigentlich noch ganz gut ausgesehen, so der Ortsbürgermeister. Bis zum Jahresende will Brezski noch abwarten und sich dann noch einmal mit dem Erschließungsträger zusammensetzen. Sollte es mit der geplanten Verdichtung im Herzen von Gestorf aber überhaupt nicht klappen, sieht Brezski noch andere Optionen.

„Wir haben als Alternative auch noch eine Erweiterung in Ortsrandlage im Bereich der Jahrtausendwende“, sagte er. „Die würden wir dann näher betrachten.“ Doch bislang ist Brezski mit Blick auf eine Realisierung des Baugebietes Vogesgarten noch guter Hoffnung. Erst einmal „Abwarten und Tee trinken“, so der Gestorfer Ortsbürgermeister.

Von Anne Brinkmann-Thies

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