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Springe Neuer Festwirt stellt Pläne für Schützenfest vor
Umland Springe Neuer Festwirt stellt Pläne für Schützenfest vor
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18:57 22.02.2019
Eine Szene vom Springer Schützenfest 2016: In diesem Jahr zieht die Veranstaltung zurück an den Burghof. Quelle: Foto
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Springe

Insgesamt 27 Schützenfeste stehen im Kalender des Festzeltbetriebes, sagt Koch. In einem Umkreis von 100 Kilometern ist er bis Peine und Salzgitter unterwegs – und wird in diesem Jahr erstmals als Festwirt in Springe das Schützenfest begleiten, das in diesem Jahr vom Jägercorps ausgerichtet wird.

Auch wenn Springe und Uetze rund 70 Kilometer voneinander entfernt sind, hat der 34-Jährige die Probleme der vergangenen Jahre durchaus mitbekommen. „Ich habe zum Vorgänger-Festwirt einen guten Kontakt.“ Er hofft, dass durch das Kreisschützenfest mehr Besucher nach Springe kommen. Für Koch ist die Veranstaltung ein Testlauf. „Ich habe gesagt, dass ich es in diesem Jahr ausprobiere und danach Bilanz ziehe.“

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Gleichzeitig steht er hinter der Entscheidung des Jägercorps, das Fest zurück auf den Burghof zu holen. „Wie ich gehört habe, haben die Besucher den längeren Weg zur Harmsmühlenstraße nicht auf sich genommen und sind daher auch nicht gekommen.“ Dass er dadurch strengere Auflagen, auch in Sachen Lärmschutz, berücksichtigen muss, nimmt er dafür gerne hin – dass diese aber in Springe „extrem hoch“ seien, bestreitet er nicht. In anderen Städten, in denen er die Schützenfeste organisiert, sei das nicht der Fall. „Andernorts gibt es diese Beschränkungen nicht. Selbst in Bennigsen und Völksen klappt es mit Sondergenehmigungen.“

Seit fünf Jahren im Geschäft

Erst seit fünf Jahren führt Koch den Festzeltbetrieb. „Aber die Firma wächst jedes Jahr.“ Für den Schützenfest-Sonnabend sei er in Verhandlung mit einer Band, am Freitag wird ein DJ für Musik sorgen. Für Sonntag ist eine Travestieshow geplant, die Verträge seien aber momentan noch nicht in trockenen Tüchern.

Als Schausteller setzt das Jägercorps weiter auf Lothar Ahrend aus Eldagsen. Auch er sieht in der Rückkehr des Festes auf den Burghof eine klare Chance. Er selbst wird nur einen Autoscooter und ein kleineres Karussell stellen, dafür koordiniert er die Verträge mit den Anbietern und begleitet das Geschehen. „Wir dürfen auf dem Burghof nicht zu viel aufbauen, weil wir bestimmte Wege frei halten müssen.“ Besonders auf die Lärmbelästigung müsse geachtet werden. „Mit einem Messgerät werden wir genau auf die Dezibel achten.“

Von Saskia Helmbrecht