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Springe Octapharma will weiter neue Mitarbeiter einstellen
Umland Springe Octapharma will weiter neue Mitarbeiter einstellen
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17:37 01.04.2019
Im Herbst 2018 haben die Bauarbeiten an der Eldagsener Straße begonnen. Rund 21 Millionen Euro investiert Octapharma in das neue Multifunktionsgebäude.
Springe

Die Firma hat mit Versorger Purena einen Vertrag darüber abgeschlossen, die Kapazität der Fernwasserleitung zu erhöhen. „So kann Octapharma die Erweiterung der Produktionskapazität am Standort sicherstellen", sagt Geschäftsführer Karl Leitner.

Thema Abwasser wird geprüft

Das Unternehmen beteiligt sich daher auch finanziell an dem Projekt. „Mit dem Upgrade dieser Fernwasserleitung sind wir einen wichtigen Schritt vorangekommen", betont Leitner. Beim Thema Abwasser laufen derzeit noch Gespräche. Es würden verschiedene Optionen geprüft, um die künftig höheren Mengen an Abwasser bewältigen zu können. „Dazu zählen Strategien zur Reduktion künftiger Abwasservolumina genauso wie Erhöhungen der Kläranlagenkapazität aufseiten der Stadt.“ Dritte und letzte Hürde war zuletzt die Stromversorgung. „Auch dazu sind die Strategien so weit vorangetrieben, dass einer Standortentwicklung nichts mehr im Wege steht“, meint Leitner erfreut.

Das Unternehmen will bis zum Jahr 2022 weiter expandieren. Die Verarbeitung von Humanplasma soll nicht nur auf 3,6 Millionen Liter gesteigert, sondern es sollen auch neue Produktionslinien geschaffen werden. Bis 2022 sollen zudem 550 Mitarbeiter in Springe beschäftigt werden. Bereits in diesem Jahr habe Octapharma neue Mitarbeiter eingestellt, sagt Leitner. Weitere sollen folgen.

Gebäude kostet 21 Millionen Euro

Gleichzeitig läuft der Bau eines neuen Multifunktionsgebäudes an der Eldagsener Straße auf Hochtouren. Kostenpunkt: rund 21 Millionen Euro. „Es geht gut voran.“ Die Bauarbeiten hätten auch über den milden Winter weiterlaufen können. „Zwar hatte sich der Baubeginn um einige Wochen verzögert, nichtsdestotrotz sind wir seither gut unterwegs, und aus derzeitiger Sicht kann der inzwischen angepasste Zeitplan eingehalten werden.“

Geplant ist, dass die Mitarbeiter in der zweiten Jahreshälfte 2020 ins neue Gebäude einziehen können. „Der wesentlichste Aspekt in Zusammenhang mit dem Multifunktionsgebäude besteht darin, dass jene Projekte, die mit einer Erweiterung der Produktionskapazität in Zusammenhang stehen, mit der derzeitigen Zeitschiene noch gut übereinstimmen."

Von Saskia Helmbrecht