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Springe Staatsanwaltschaft geht von Mord aus: 61-Jähriger in Haft
Umland Springe

Springe: Haftbefehl wegen Mordes - 61-Jähriger kommt in Haft

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18:42 09.08.2019
Die Polizei sichert Spuren am Tatort. Quelle: Christian Elsner
Hannover

Im Fall der getöteten 58-Jährigen aus dem Springer Ortsteil Bennigsen ist sich die Staatsanwaltschaft Hannover sicher: Es handelt sich um Mord. „Er hat aus Heimtücke gehandelt, deswegen ist am Freitag der Haftbefehl gegen ihn vollstreckt worden“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Der Verdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

58-jähriges Opfer wurde erstochen

Der 61-Jährige soll, das haben die bisherigen Ermittlungen ergeben, seine Lebensgefährtin erstochen haben. „Wir gehen davon aus, dass die Frau den Angriff nicht vorhersehen konnte“, sagte Klinge der HAZ. Unklar ist bislang, ob die Kripo inzwischen die mutmaßliche Tatwaffe sicherstellen konnte. „Das müssen die weiteren Ermittlungen ergeben“, sagte der Oberstaatsanwalt.

Täter fügte sich selbst Verletzungen zu

Die Strafverfolger gehen inzwischen auch davon aus, dass die Verletzungen, die der 61-Jährige bei seiner Festnahme aufwies, nicht von dem Angriff stammen. „Womöglich hat er sie sich selbst zugefügt, das müssen wir noch klären“, sagte Klinge. Der 61-Jährige hat sich nach seiner Festnahme bislang nicht zu den Hintergründen und den genauen Umständen geäußert. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus.

Unmittelbar nach der Tat am Donnerstag hatte der 61-Jährige die Polizei über den Angriff informiert und die Attacke gestanden. Als die Polizei in der Wohnung des Paares an der Mittelstraße eintraf, entdeckten sie den leblosen Körper der 58-Jährigen auf dem Boden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Von Tobias Morchner

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