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Springe Stadtentwässerung will bis 2024 fast 40 Millionen Euro investieren
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Stadtentwässerung will bis 2024 Millionen investieren

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17:45 04.10.2019
Hier soll investiert werden: Das Klärwerk Springe soll unter anderem eine Anlage erhalten, die Klärgas in Wärme umwandelt. Quelle: FOTO
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Der größte Batzen fließt dabei in die bauliche und hydraulische Sanierung des Kanalnetzes: 8,2 Millionen Euro sollen dafür im Jahr 2020 aufgebracht werden. Der Anteil der Arbeiten im Rahmen des Fernwärmeleitungsbaus daran beträgt im Jahr 2020 700.000 Euro. Für die Trennung des Kanalnetzes unter der Harmsmühlenstraße-Nord/Völksener Straße West stehen im Haushalt 2,3 Millionen Euro parat. 1,36 Millionen fließen im selben Haushaltsjahr in die Sanierungsarbeiten unter der Kantstraße. Zweiter großer Sanierungsfall: das Kanalnetz in Bennigsen. 660.000 Euro sollen 2020 in die Sanierung der Birkenstraße, der Erlenstraße und Eichenstraße und in das Trennsystem im Nordwest-Umschluss gehen.

Andere Baustelle, gleicher Wirtschaftsplan: Auch in die Kläranlagen wird der Entwässerungsbetrieb in den kommenden Jahre eine Menge Geld stecken: 425.000 Euro sollen in den Bau einer Anlage investiert werden, „mit der wir Klärgas zu Wärme machen“, erläuterte Eigenbetriebs-Chef Dieter Erdmann das Vorhaben. Dieses Projekt soll auch helfen, die Energieeffizienz des Klärwerks zu steigern und dessen CO2-Ausstoß senken.

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900.000 Euro werden für eine Erweiterung der Fläche des Klärwerks eingeplant. Und der Bau einer Klärschlammhalle kostet 600.000 Euro. Im Klärwerk Bennigsen stehen kleinere Maßnahmen an, etwa eine Renovierung des Zulaufs. Außerdem steht der zweite Bauabschnitt des Regenrückhaltebeckens Ost in Bennigsen auf dem Investitionsplan (250.000 Euro), ebenso allgemeine Kanalbaumaßnahmen (43.000 Euro).

Das Problem gerade mit Blick auf die vielen Kanalsanierungen: „Die Angebote auf unsere Ausschreibungen sind leider nicht mehr so zahlreich“, sagt Erdmann. Der Eigenbetrieb reagiert darauf, indem er Arbeiten bereits ein Jahr früher ausschreibt und die folgenden Bauabschnitte gleich mit vergibt. Mit dem Ergebnis: „Das funktioniert deutlich günstiger als die geschätzten Kosten.“

Trotzdem: Arbeit bleibt Arbeit. Und bindet Personal, was Heinrich Freimann (CDU) im Betriebsausschuss zu der Frage veranlasste: „Schaffen wir das alles?“ Erdmann beantwortete die Frage mit einem „Ja“. Und dann folgt das „Aber“. Und das ist schon ziemlich deutlich und hat es einigermaßen in sich: Sobald im Personalbestand des Eigenbetriebs jemand wegbreche, falle die Planung nämlich wie ein Kartenhaus in sich zusammen, resümiert der Leiter des Eigenbetriebs.

Die Politik im Ausschuss gab einstimmig grünes Licht für den Wirtschaftsplan.

Von Ralf T. Mischer

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