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Umland 28 Flüge von Bombenräumung betroffen
Umland 28 Flüge von Bombenräumung betroffen
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00:15 26.05.2016
Von Tobias Morchner
Am 29. Mai wird auf dem Gelände des Flughafen eine Stelle untersucht, bei der der Verdacht auf eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vorliegt. Quelle: Hannover Airport
Langenhagen

Am Flughafen in Langenhagen laufen die Vorbereitungen für die Bombenräumung am Sonntag auf vollen Touren. Wegen der Arbeit der Kampfmittelräumer muss der Flugbetrieb voraussichtlich von 9 bis 16 Uhr eingestellt werden. Betroffen sind 28 Maschinen, die in dieser Zeit in Langenhagen landen, sowie 26 Maschinen, die ursprünglich starten sollten. Nach Angaben des Flughafens erarbeiten die Airlines derzeit für alle betroffenen Passagiere Ausweichmöglichkeiten.

In den kommenden Tagen soll bekannt gegeben werden, ob die Flüge zeitlich so gelegt werden können, dass Start oder Landung nicht in die Einstellung des Flugbetriebs fallen oder ob die Passagiere auf andere Flughäfen ausweichen müssen. Die Fluggesellschaft Germanwings hat bereits auf die Beeinträchtigungen reagiert und alle Flüge am Sonntag in die Zeiträume vor 9 Uhr beziehungsweise nach 16 Uhr gelegt.

Für Fluggäste, die eine längere Anreise zum Airport haben, steht die Eishalle in Langenhagen als Sammelunterkunft zur Verfügung.

Wie funktioniert eine Bombenräumung? Lesen Sie dazu unsere Multimedia-Reportage.

Auch für die Mitarbeiter des Flughafens stehen Sammelunterkünfte zur Verfügung. Diese befinden sich außerhalb der wegen der Bombenentschärfung eingerichteten Sperrzone, aber zum Teil innerhalb des Sicherheitsbereichs des Flughafens. „Auf diese Weise können wir den Flugbetrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen, wenn alles vorbei ist“, sagt Flughafen-Sprecherin Anika Studders. Neben den Terminals des Flughafens sind auch auf dem und rund um das Gelände angesiedelte Unternehmen sowie etwa 30 in der Sperrzone wohnende Menschen betroffen.

Fragen rund um den Flugverkehr werden am Service-Telefon des Airports unter (05 11) 97 70 beantwortet. Die Stadt informiert über das kostenlose Bürgertelefon unter (08 00) 7 30 70 00.

Erst im Juli 2015 waren zwei Blindgänger in Langenhagen und im Norden Hannovers entschärft worden. 16.000 Menschen hatten dafür stundenlang ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen.

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