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Umland Bauarbeiten: Walsroder Straße besser meiden
Umland Bauarbeiten: Walsroder Straße besser meiden
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17:48 19.05.2014
Von Rebekka Neander
Gestern sind an der Walsroder Straße in Höhe des Harzwegs bereits die provisorischen Baustellenampeln aufgebaut worden. Bismark Quelle: bismark
Langenhagen

Die Motivation wird von allen begrüßt, die Wahl des Zeitpunktes indes ist diskussionswürdig: Um einen tödlichen Unfall wie im April 2013 zwischen einem Radfahrer und einer Stadtbahn am Harzweg künftig zu verhindern, rüstet die Region Hannover drei Knotenpunkte entlang der Walsroder Straße um. Von heute an betrifft dies für circa 14 Tage die Kreuzung am Harzweg. Dabei wird die gesamte Lichtsignalanlage umgerüstet. Für beide Fahrtrichtungen werden Fußgänger und Radfahrer künftig gleichzeitig Rotlicht sehen. Zudem wird ein doppeltes Rotlicht vor der nahenden Stadtbahn warnen.

Am 16. Juni beginnt das Gleiche am Knotenpunkt Angerstraße, an der Klusriede soll dies laut Regionssprecher Klaus Abelmann im August beginnen. Auch in diesen Fällen rechnet Abelmann mit Bauarbeiten von jeweils 14 Tagen.

Dass zeitgleich die Sanierung der Trogstrecke zwischen A 2 und Flughafen zu einer stärkeren Belastung der Walsroder Straße stadteinwärts führt, spielte bei dieser Planung offenbar keine übergeordnete Rolle. Laut Abelmann basieren die jetzt gewählten Termine auf einer Anordnung der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Langenhagen. Diese könne zwar jederzeit zurückgenommen werden, sagte Abelmann gestern auf Nachfrage. Er rechne jedoch nicht damit. Die Anordnung sei nach zwei ausführlichen Vorbesprechungen erfolgt.

Um die Belastung gering zu halten, gilt von heute „bis auf Weiteres“ zwischen der Hindenburgstraße und dem Langenforther Platz stadteinwärts ein absolutes Halteverbot, wie Stadtsprecherin Juliane Stahl gestern verkündete. Nach Einschätzung der Stadt werde die Behinderung nur „geringfügig“ sein, da der Großteil der Arbeiten auf dem Geh- und Radweg stattfinde. Laut Stahl habe die Stadt zum Zeitpunkt dieser Terminplanung noch nichts von der Sanierung der Trogstrecke gewusst.

Die Umbauarbeiten hätten nach ersten Planungen bereits im Herbst 2013 beginnen sollen. Nach weiteren schweren Unfällen mit Stadtbahnen hatte jedoch die Üstra auf einer neuen Planung bestanden. Unter anderem hinzugekommen ist das Doppelrotlicht, für das die gesamte Steuerung überarbeitet werden musste.

Insgesamt kosten die Umbauten 160 000 Euro. Die Stadt Langenhagen übernimmt davon ein Drittel. Der Rest wird von der Region und der Infrastrukturgesellschaft der Region zu gleichen Teilen übernommen.

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