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Umland New York – wie es singt und tanzt
Umland New York – wie es singt und tanzt
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23:00 18.05.2014
Von Markus Holz
Wellcome to the Hotel Wellington: Das Hotelpersonal ist mit Spaß bei der Arbeit. Quelle: Markus Holz
Garbsen

Ihre Gesichter zeigen Glück, Zufriedenheit, Freude, Erschöpfung und Stolz. 100 Minuten voller Dynamik, Akrobatik, stylischen Choreografien und mitreißender Musik liegen hinter ihnen. Der große Applaus ist hochverdient.

Von sechseinhalb bis 26: Alle Altersgruppen tragen zum Erfolg von „Big Apple“ in Garbsen bei. In hippen Kostümen tanzen die jungen Darsteller als Taxis, Polizisten und Hip Hopper auf der Bühne.

Vor eineinhalb Jahren hatten die Tanztrainerinnen Josefine Obermann und Derya Cakici aus dem Hause Kressler die Traute, eine neue Tanzshow zu inszenieren. New York sollte Thema sein, der Big Apple, Central Park, Liberty, Hip-Hop, Polizeisirenen im Dauereinsatz, unendliche Shoppingwelten. Vor einem Jahr stand das „Drehbuch“, passend dazu aktuelle Hits, Szenemusik, perfekt tanzbares Dynamit. Bis Sonnabendvormittag haben sie gefeilt mit ihren Darstellern zwischen sechseinhalb und 26 Jahren. Im Mittelpunkt der Geschichte die drei Hauptdarstellerinnen Carina (Carina Hingst) und ihre Cousinen Julia (Sarah Siegmund) und Leonie (Sarah Seibt). Carina will nach ihrem Abi einfach mal weg, Selbstständigkeit genießen, Erwachsensein fühlen. Ohne einen Deut gegenüber den Eltern haut sie mit ihren Cousinen ab. Leonie mit Grundschulenglisch und einer gehörigen Portion Naivität. Julia mit Hang zu ausgefeilten Plänen. Dazwischen Carina. Sie will später keine Geschichten im Kopf haben, die sie hätte erzählen können. New York, das ist für sie der Start ins selbstbestimmte Leben.

Sie shoppen, sie verirren sich, die geraten in Hip-Hop-Battles, begegnen Zombies, gestresstem Hotelpersonal und der Polizei, verlieren ihr Geld und müssen nach wenigen, aber ereignisreichen Tagen wieder nach Hause. Die Rollen passen, alle drei beweisen neben tänzerischen auch darstellerische Qualität. Obermann und Cakici hatten ein Überangebot an Darstellern. Das erhöhte den Schwierigkeitsgrad: Sie mussten mit zwei Besetzungen arbeiten, eine am Sonnabend, eine gestern - je zwei Vorstellungen. Es sind lange Tage für die jungen Tänzer.

Sie tanzen die Putzkolonne, die Flugzeugcrew, die Taxis - sie tanzen fast alles, was die Geschichte braucht. Und was sie nicht tanzen können, wird per Videosequenz auf Großleinwänden eingespielt. Kameramann Thomas Zettelmann hat für Kressler erneut sein Können unter Beweis gestellt. Am Wochenende filmte er jede Aufführung mit vier Kameras, damit nicht die kleinste Mimik verlorengeht - alles wird später auf DVD zu sehen sein.

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