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Umland Rauchbomben gegen Bundeswehr-Band
Umland Rauchbomben gegen Bundeswehr-Band
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20:13 28.06.2012
Von Andreas Schinkel
Protest mit Banner und Rauch.
Hannover

Ein Saxophon wurde beschädigt, die Musiker atmeten den beißenden Qualm ein. „So etwas ist bei Konzerten der Big Band noch nie passiert“, sagt Einsatzoffizier Thomas Ernst. Man werde jetzt Strafanzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung stellen. In einem Bekennerschreiben, das der HAZ vorliegt, verweisen die Täter auf die „nächste gute Gelegenheit“ für ihre Aktionen - das heutige Sommerbiwak.

Die Führung der 1. Panzerdivision gibt sich gelassen. „Wir sorgen uns mehr um das Wetter“, sagt Sprecher Thomas Poloczek. Denn Gewitter seien für den Abend angesagt. Dennoch nehme man den Vorfall in Bad Nenndorf ernst und berücksichtige ihn beim Sicherheitskonzept für das Fest. „Der Vorteil für uns liegt darin, dass nur Karteninhaber in den Stadtpark kommen“, sagt Poloczek. Bei dem Konzert in Bad Nenndorf, zu dem mehr als 3000 Zuschauer gekommen waren, handelte es sich um eine kostenlose Benefizveranstaltung für Kinderheime in der Region Hannover.

Trotz Rauchbomben und Sirenengeheul auf der Bühne hatten sich die Musiker nicht aus der Ruhe bringen lassen und ihr Programm fortgesetzt. Die Täter entrollten vor der Bühne zudem ein Banner mit der Aufschrift „Krieg beginnt hier“. „Wenn es nur bei Protesten mit Plakaten bleibt, können wir damit leben“, sagt Offizier Ernst. Nicht aber, wenn die Musiker attackiert werden. „Das ist eine neue Qualität: Man tritt gegen die Bundeswehr mit Gewalt an“, sagt Ernst. Die drei Täter wurden von der Polizei festgenommen, am späten Abend aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Das in der Region grassierende Pferdeherpesvirus verunsichert zunehmend die Besitzer von Pferdehöfen. Aus Angst vor Ansteckung haben jetzt in Sehnde zwei Höfe ihre Reitställe geschlossen. Auf einem weiteren Reiterhof in Uetze musste ein Tier eingeschläfert werden.

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