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Umland Stadt will Sprengplatz beseitigen
Umland Stadt will Sprengplatz beseitigen
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09:21 31.05.2014
Derzeit wuchert das Kraut hoch auf dem eingezäunten Areal am Silbersee. Doch wenn es nach der Verwaltung geht, soll das Gelände des ehemaligen Sprengplatzes von Altlasten befreit werden. Quelle: Sven Warnecke
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Langenhagen

Bei strömendem Regen ließen sich Mitglieder des Langenhagener Parkbeirats, Bürger und Politiker am Mittwochabend von Stadtmitarbeiterin Birgit Karrasch das neu gestaltete Westufer des Silbersees zeigen. Egal, ob der Rückschnitt zahlreicher Pflanzen, das Vergrößern der Liegewiese, der neu gepflasterte Hauptweg, die sanierten Toiletten im Bereich der Gaststätte oder der noch zu bauende Steg für Rollstuhlfahrer: Das Urteil der Interessierten fiel positiv aus.

„Der Silbersee kommt jetzt mit seiner ganzen Schönheit zur Geltung. Ich möchte Sie ermutigen, diesen Weg in Zukunft weiter zu gehen“, lobte Kaspar Klaffke, Vorsitzender des Parkbeirats. Doch weitere Investitionen in die optische Verschönerung des stehenden Gewässers wird es vorerst nicht geben, wie Hettwer bekannt gab. Denn jetzt soll erst mal die Beseitigung des alten Sprengplatzes am Südost-Ufer des Sees Priorität haben.

Nach Gesprächen mit dem TÜV, und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie durch amerikanische Luftbilder hat die Verwaltung neue Erkenntnisse darüber, wie die Sprengsätze vor Ort verteilt sind. Und diese liegen nicht alle innerhalb des eingezäunten Areals - auf dem während des Ersten Weltkriegs Munition gesprengt und während des Zweiten Weltkriegs Munitionsreste abgeladen wurden - sondern auch daneben.

„Es besteht keine akute Gefahr, da die Sprengsätze nicht mehr aktiv sind“, beruhigt Karrasch. „Aber wenn wir uns nicht damit befassen, geben wir das Problem an kommende Generationen weiter.“ Viele Jahre lang waren die Altlasten nämlich ignoriert worden. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde den Verantwortlichen die Problematik bewusst. Weil für eine Beseitigung seinerzeit jedoch Millionenbeträge veranschlagt wurden, zäunte die Stadt das Areal einfach ein.

Von der Unteren Bodenschutzbehörde der Region Hannover hat die Verwaltung nun den Tipp bekommen, dass das Land Niedersachsen solche Vorhaben fördert - und bereits positive Signale in diese Richtung erhalten. 670 000 Euro soll die Umgestaltung des Areals in Strandfläche und Liegewiese kosten, 305 000 Euro müsste die Stadt davon stemmen. Das letzte Wort in der Sache, die im Parkbeirat geschlossen auf Zustimmung gestoßen ist, hat der Rat der Stadt.

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