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Umland Uetze Nachrichten Zweiter Rettungswagen für DRK-Wache
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00:15 15.12.2016
Von Friedrich-Wilhelm Schiller
Der Leiter der DRK-Rettungswache Benjamin Senger erläutert der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch die Ausstattung eines Rettungswagens.
Der Leiter der DRK-Rettungswache Benjamin Senger erläutert der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch die Ausstattung eines Rettungswagens. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Uetze

Das zweite Auto wird laut Senger jeden Tag von 7 bis 19 Uhr und zusätzlich in der Nacht zum Sonntag von 19 bis 7 Uhr einsatzbereit in Uetze stehen. "Wir starten am 1. Januar", kündigte Senger an. Bislang wird ein Rettungswagen einer Nachbarwache für Einsätze im Gemeindegebiet angefordert, wenn das Uetzer Fahrzeug unterwegs ist. Die Anfahrtszeit ist dann verhältnismäßig lang. "Die Hilfsfristen von 15 Minuten können nicht immer eingehalten werden", berichtete Senger.

Für das zusätzliche Fahrzeug ist genügend Platz in der Fahrzeughalle. "Wir haben vorsorglich gleich einen Stellplatz mehr gebaut, bevor wir umgezogen sind", sagte Senger. Damals habe das DRK wegen der älter werdenden Bevölkerung mit steigenden Einsatzzahlen gerechnet.

Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter der Rettungswache wird sich nach Angaben des stellvertretenden Beriebsleiters in Uetze am 1. Januar von zehn auf zwölf erhöhen. Außerdem seien nebenberufliche und ehrenamtliche Kräfte im Einsatz. Das DRK habe mittlerweile Probleme, freie Stellen im Rettungsdienst zu besetzen, sagte Senger. Vor fünf Jahren habe es bei Stellenausschreibungen noch genügend Bewerber gegeben. Das sei aktuell nicht mehr sol

Senger nutzte den Besuch Teschs, die von Jan Schultz, dem Leiter des Teams Ordnung und Verkehr, begleitet wurde, um auf ein Problem aufmerksam zu machen, das die Gemeinde lösen könnte. Als die Wache 2014 von der Burgdorfer Straße an die Balkenbornstraße umgezogen war, habe die Betriebsleitung nachgefragt, ob die Gemeinde nicht auf der anderen Straßenseite Halteverbotsschilder aufstellen könne. "Da wurde uns gesagt, gegenüber abgesenkten Bordsteinen darf man nicht parken", erinnerte sich Senger.

Doch offenbar sei diese Verkehrsregeln kaum bekannt. Denn trotzdem würden die Autofahrer ihre Fahrzeuge dort abstellen, klagte Senger. Dann sei es schwierig, mit dem Rettungswagen rückwärts in die Fahrzeughalle zu fahren. Die Rettungssanitäter müssten rückwärts die Garage ansteuern, damit sie bei einem Einsatz schnell herausfahren könnten, erläuterte er. Nach seiner Ansicht würde ein Halteverbot in Höhe der Fahrzeughalle ausreichen, um das Problem zu lösen. "Das nehmen wir mit", versprach Schultz.

Anette Wulf-Dettmer 11.12.2016
Anette Wulf-Dettmer 11.12.2016