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00:37 07.05.2018
Die Zukunftswerkstatt plant für Dollbergen eine Generationenhilfe. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dollbergen

 Die Zukunftswerkstatt will ihr neues Projekt Generationenhilfe weiter vorantreiben. 25 Einwohner sind bereit, sich für dieses Projekts zu engagieren und anderen Einwohnern vorübergehend zu helfen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Zukunftswerkstatt im Ort gemacht hat. Ziel der Umfrage war zu erkunden, ob im Dorf ein ausreichendes Interesse an der Generationenhilfe besteht.

Bei dem Projekt geht es darum, Menschen, die vorübergehend eine Hilfe benötigen, ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Laut Wolfgang Göpfert, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt, kann eine Familie auf fremde Dienste angewiesen sein, wenn die Mutter erkrankt. Eine Notsituation könne auch nach einem Krankenhausaufenthalt entstehen. „Die Hilfe ist ausdrücklich an alle Generationen gerichtet“, sagt Göpfert

Die Zukunftswerkstatt hatte für die Umfrage etwas mehr als 900 Haushalte angeschrieben. „50 Personen gaben eine Rückmeldung. Von ihnen waren 25 an einer Hilfe interessiert“, berichtet der Dollberger. Die meisten würden gern Fahrdienste sowie eine Unterstützung im Garten und im Haushalt in Anspruch nehmen.

„Die übrigen 25 Personen sind bereit, Arbeiten im Rahmen der Generationenhilfe zu leisten“, sagt Göpfert. Das sei überraschend, weil bei solchen Projekten in der Regel aktive Helfer fehlten. „Den Anteil an Helfern sieht die Planungsgruppe als gute Basis, um in Dollbergen eine Generationenhilfe aufzubauen“, kündigt Göpfert an. In den nächsten Wochen will die Zukunftswerkstatt die Organisationsform und die Rahmenbedingungen klären, unter denen die Generationenhilfe erfolgreich arbeiten kann. Nach den Worten des Mitarbeiters der Zukunftswerkstatt steht bereits fest, dass ein gemeinnütziger Verein die Trägerschaft des Projekts übernehmen muss. Denkbar sei, einen neuen Verein zu gründen oder die Generationenhilfe in einen geeigneten bestehenden Verein einzubinden, erläutert Göpfert. Eine Entscheidung soll möglichst bald in Absprache mit den Helfern und einem vorhandenen Verein fallen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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